Montag, 1. September 2008

14. NORWEGIAN GEM



Norwegian Cruise Line
19.10. - 21.10.2006
Barcelona - Villefranche-sur-Mer - Barcelona



wurde zu diesem Zeitpunkt von Douglas Ward noch nicht aufgenommen.

Bewertung aus 2008:

93.530 t
Meyer Werft, Deutschland
2007
2.394 Passagiere (UB)
NYR - noch nicht bewertet
(Stand 2008)


Vorwort

Es ist schon komisch! Nach dem ich mich entschieden hatte, mir es auf der NORWEGIAN GEM gut gehen zu lassen und lieber erst später zu schreiben, ist es für mich eine Ewigkeit her, dass ich auf der NORWEGIAN GEM war… Sind 16 Tage bereits eine Ewigkeit. Für mich ja, vor allem weil ich hier mal wieder irgendwo in einem Teil der Welt bin, wo kein Kreuzfahrtschiff weit und breit ist.

Während ich die Bilder editiere, fällt mir einfach schon auf, wie viele Details ich schon vergessen habe. Vor allem die Namen unserer guten Geister auf dem Schiff – die wollen mir beim besten Willen nicht mehr einfallen. Trotzdem habe ich sie nicht vergessen.

Aber früher als jetzt war es nicht möglich und ich möchte den Reisebericht unbedingt fertig bekommen, weil ich gerne es schamlos ausnutzen möchte, dass ein paar aus dem Forum etwas für mich ermitteln sollen. Etwas, was ich schon wieder vergessen habe.

Zunächst denke muss ich mich zum Blödmann selbst erklären. Diejenigen, die mir die Meinung geschrieben haben, haben leider alle Recht. Weil einer, der selbst nichts detailliertes schreibt und lieber nur die Länge eines Reiseberichtes kommentiert, mich ärgert, muss ich nicht alle anderen ärgern, in dem ich nichts mehr schreibe. Bei den allen entschuldige ich mich für mein krasses Fehlverhalten und bei allen anderen für die Unruhe, die ich ins Forum gebracht habe.

Trotzdem wird der Reisebericht schlechter als alle anderen, weil einfach mir die Zeit fehlt, zügig und zeitnah die Sachen herunter zu schreiben. Mein neuer Job nimmt mehr Zeit weg, als ich annahm. Vielen Dank übrigens noch für die Glückwünsche.

Also entsteht dieser Reisebericht Stück für Stück irgendwo zwischen Paris, Shanghai, Tokio, Bangkok, Taipei und Singapur. Irgendwo in einer Lounge oder in einem Transfer zum oder vom Flughafen. Nein – es ist keine Kreuzfahrt, sondern eine Geschäftsreise. Blanca: sorry – ich war gerade mal sechs Stunden in Tokio und hatte keine Gelegenheit anzurufen!!! Das nächste Mal: versprochen! Dafür habe ich einen Kollegen „verseucht“, der jetzt als nächstes wohl eine Kreuzfahrt auf der RHAPSODY OF THE SEAS vielleicht bucht, nachdem ich ihm
gezeigt habe, dass es nicht nur die extrem teuren japanischen Gesellschaften gibt.

Vielleicht hat es ja einen Vorteil. „Die Zeit heilt alle Wunden“ – das Schlechte tritt im Laufe der Zeit in den Hintergrund und im Vordergrund stehen die positiveren Erlebnisse. Das Mittelmäßige vergisst man.

Die Kurzfassung also vorab: Es greift wieder voll die 99:1 Regel, die ich vielleicht in diesem Fall 101:-1 bezeichnen würde.

Für 2008 war NCL gar nicht vorgesehen. Wir haben umgeschichtet. Die INDEPENDENCE OF THE SEAS haben wir abgesagt. Barcelona – Villefranche – Barcelona wird auf der NORWEGIAN JADE wiederholt und eine zusätzliche besondere Reise ist dann noch im Spätherbst mit NCL vorgesehen.

Aber nun zu dieser Reise, die unter sehr unglücklichen Umständen begann – in Paris Orly – an dem Ort, als uns mitgeteilt wurde, dass unser Flug mit easy.jet annuliert wurde und der nächste Flug erst am Samstag zur Verfügung stünde. Irgendwie haben wir es dann aber mit Hilfe von Air France doch noch geschafft nach Barcelona zu kommen.



Im Landeanflug auf El Prat sehen wir zum ersten Mal die Kreuzfahrtterminals. So begrüßt uns die THOMSON
CELEBRATION am World Trade Center…



… und die AIDAaura.



Da aber sie und ich schon Freundschaft in Warnemünde geschlossen haben, bin ich ihr nicht allzu böse, dass sie abhaut, bevor ich überhaupt die Chance hatte, sie nochmals in Ruhe zu fotografieren.

Nur die Zeit für Sightseeing war jetzt stark eingeschränkt worden. Es ging aber munter weiter: Der Taxifahrer brachte uns zum falschen Hotel. Und ich habe irrtümlich ein Einzelzimmer statt einem Doppelzimmer bestellt und wir beziehen hinterher ein Viererzimmer und zahlen für drei. Dafür haben wir aber den unschlagbaren Vorteil: wir sind direkt vis-à-vis vom World Trade Center.



So ist das der erste Anblick Richtung World Trade Center beim Verlassen unserer Herberge.

Der Schornstein der THOMSON CELEBRATION ist durch den rechten Bogen zu sehen.



Man kann eigentlich sehr gut durch den Zaun ohne große Störungen im Bild fotografieren.



Irgendwie ist sie schön. Irgendwie ärgere ich mich, dass ich nicht doch bei der 1-Nächte-Kreuzfahrt von
Harwich nach Southampton nächstes Jahr schneller war…



Als wir irgendwie keine weiteren Bilder mehr machen können, entdecken wir für uns die Seilbahn. Leider ist die Mittelstation wegen Bauarbeiten geschlossen.

Die Ho-Ho-Busse verlangen einen Tagessatz, obwohl sie nur noch drei Stunden fahren.

Also nehmen wir ein Taxi zum Montjuic und laufen zum Miramar runter.



Die Seilbahn ist nicht gerade billig. Immerhin 9 EUR für eine Fahrt, aber trotzdem jeden Cent Wert…



Diese Ausgangsposition muss man einfach ausnutzen…



So gut kommt man bestimmt nie wieder an das Schiff heran…



Auf Hinweise: Wie wäre es eigentlich mit ein paar Bildern von Barcelona wird nur entgegnet, dass Barcelona auch noch bei einem Besuch da ist, wenn nicht gerade die THOMSON CELEBRATION unter einem steht.



Mit einem hautnahen Lächeln verabschieden wir uns von der THOMSON CELEBRATION.



So endet der erste kurze Abend noch mit einem stimmungsvollen Bild in Barcelona.

In unserer Herberge treffen wir auf Piter1 und seine Freundin Sandra und verabreden uns zu einem gemeinsamen Transfer zum Cruise Terminal.



Da unsere Herberge (Hostel) keine Gastronomie anbietet (allerdings sind die Zimmer vom feinsten eingerichtet), suchen wir La Bocuria auf, um dort zu frühstücken…



… und so sieht unser Frühstücksbüffet aus…



… einfach richtig appetitanregend…



… und überall Verzehrsstände…



… an denen nur Sachen frisch verarbeitet werden, die man sich von den Nachbarständen beschafft.



Vor dem Frühstück schon ein erster Blick auf die NORWEGIAN GEM, die viel zu früh da ist…



Mit Hilfe meiner spanischsprechenden Mitarbeiterinnen, die dem Taxifahrer die Anweisungen geben, dass ich auf der Brück zum Hafen abgesetzt und fünf Minuten später wieder aufgenommen werden möchte, gelingt es mir doch noch ein paar nette Bilder zu machen…



Besonders freue mich darüber, dass eine gute alte Freundin in diesem Augenblick ankommt: Unsere MSC MUSICA.



… und freundlicherweise mit einem kleinen Tanz im Wasser einen begrüßt.



Ist das schon so lange her?



Es war schön, sie wieder zu sehen.



Nach dem Frühstück haben wir uns nochmals dahin fahren lassen, so dass wir dann noch die CORAL begrüßen konnten.



So entstehen auf der Brücke weitere Bilder unserer Lieblinge.



Sehnsucht an unsere Fahrt auf der MSC MUSICA kommt auf…



… und etwas später ist dann auch die COSTA FORTUNA eingetroffen.



Aber sie steht ja im Fokus: Die NORWEGIAN GEM.



Wir lassen uns vom Taxifahrer kurz am WTC absetzen.

Er begreift schnell, welche die Ziele unserer Begierde sind.



So fährt er uns zum Miramar und alle Plätze, die er kennt, damit wir gut fotografieren können.

Für die Silos dazwischen kann er ja nichts.



Es geht noch ein Stück weiter auf das Castell auf dem Montjuic.

Leider ist es sehr diesig.

So erwischen wir die COSTA FORTUNA nur so.



Irgendwie erkennt man einen Großteil der Carnival-Flotte immer sehr einfach am Heck. Sieht immer gleich aus…



Irgendwie gefallen mir die rundere Formen am Heck einfach besser…



Mal gucken, wann wir sie mal wieder von innen wiedersehen.



Schön, wie sich unsere Lieblinge hier ein Küsschen zuwerfen…

Nun es ging danach mit den Seilbahnen zurück zum Hotel. Für 12.00 Uhr haben wir ein Taxi bestellt.

27 EUR für das kurze Stück, aber es wird Zuschlag für jedes Gepäckstück und für den Ruf über die Taxizentrale und weil wir einen SEAT Alhambra angefordert haben.

Am Cruise-Terminal wird uns sofort das Gepäck abgenommen und wir kommen direkt zum Check-in, nach dem wir durch die Sicherheitskontrolle kommen, die es allerdings nicht mag, wenn man sie bei der Arbeit fotografiert…

Wir haben Glück, dass wir sehr schnell drankommen. Kurz vor Abschluss des Check-In Vorganges bricht jedoch das komplette NCL-Check-in-System zusammen. Es geht jedoch sehr schnell weiter, so dass wir doch schnell an Bord können.

Es gibt die üblichen Bilder usw. und bevor wir auf unsere Kabine gehen, reservieren wir noch für das China-Restaurant für den 2. Abend. Am 1. Abend haben wir uns zum Sushi-Essen mit Piter1 und seiner Sandra verabredet. Hierfür sind aber keine Reservierungen erforderlich.

Auf der NORWEGIAN PEARL fiel uns die Kabine 8066 auf, die parallel zum Schiff liegen. Uns gefällt der Schnitt, so dass wir diese auf der NORWEGIAN GEM fest gebucht haben und NCL Wiesbaden gebeten, uns vom Upsale auszuschließen und auch zu vermerken, dass wir keinen Wert auf ein Upgrade legen.



Ich finde es klasse, wenn man reinkommt und rechts befindet sich der Schlaf- und links der Schrank- und Badbereich.



Im Gegensatz damals auf der NORWEGIAN PEARL ist alles da. Auch der Kaffee für die amerikanischen Kaffeemaschinen.

Für uns neu ist das Video on Demand. Eine bessere Umschreibung für Pay-per-view.



Überrascht sind wir jedoch über den Ausblick, dass wir genau da durchgucken können.



Auf dem Bett liegt alles bereit. Sogar unsere LATITUDES-Nadeln.



Auch unser OBC in Höhe von 25 USD ist aufgebucht, wenn wir das per Unterschrift bestätigen und unseren Stewards zurückgeben.



Was mich fasziniert: Es ist wirklich alles da, was man braucht, inkl. Mini-Tresor, Fön.



Was für uns auch neu war bei NCL:

25 USD für die Badetücher, falls sie verschwinden. An Deck gibt es nur noch gegen Karte und 25 USD Pfand die Tücher.

Daher war es etwas ärgerlich, dass in unserer Kabine keine waren und wir extra nach etwas fragen mussten, was in den anderen Kabinen Standard ist.



Früher haben sich unsere Stewards persönlich vorgestellt. Heute gibt es anscheinend nur noch ein Kärtchen.

Unsere haben wir kaum zu Gesicht bekommen. Und wenn, dann fehlte irgendwie die Herzlichkeit, die wir von den anderen Schiffen her kennen.

Bei einer längeren Kreuzfahrt würden wir sicherlich Initiative ergreifen…



Durch das Tendern in Villefranche war bei uns immer Action vor dem Fenster.

Und so sieht es aus, wenn unser Tenderboot fehlt.



Sofern möglich gucken wir uns auch in der Nachbarschaft um:

Kabine 8562.

Genauso groß, wie unsere Kabine, aber unser Schnitt gefällt uns besser.



Kabine 8561

Zwar eine Innenkabine, aber genauso schön geschnitten, wie unsere Kabine.



Kabine 8551

- eine Innenkabine mit klassischem Schnitt.



Wir haben irgendwie Glück.

So eine einzelne Kabine im Knick. Wir bekommen vom Rest nichts mit.



Nur irgendwie ziehen sich die Delphine nicht mehr durch das gesamte Schiff, um Orientierungshilfe zu geben…



In dem „Herren“Treppenhaus im Bug des Schiffes sind schöne Malereien, die das Herz eines Shiplovers höherschlagen lassen…



… auch hier taucht im Hintergrund eine alte Bekannte auf…



Hier macht es Spaß die Treppe zu nutzen, statt des Fahrstuhles…



Hier das „Damen“Treppenhaus im Heck des Schiffes.

Es werden hier näher besondere Edelsteine beschrieben.

Das passt sehr zu dem Namen NORWEGIAN GEM, aber ich habe dann doch lieber den Aufzug vorgezogen.



Nach dem wir ja aus St. Nazaire gekommen sind, waren es natürlich alte Bekannte, die wir wieder angetroffen haben.



Besonders ermutigend für unsere Kreuzfahrer auf der Transatlantik:

Ein Bild der ANDREA DORIA…



Was ich allerdings persönlich sehr schade finde…



… habe ich auf Anhieb kein Bild von der FRANCE finden können, die ja später als NORWAY für NCL gefahren ist.

Aber es haben ja schon welche gefunden, die ja mehr Zeit auf dem Schiff verbringen um ein entsprechendes Hinweis zu finden.



Irgendwie sollte es Unterschiede zwischen der NORWEGIAN PEARL und GEM geben.

Aber wenn man in der Lobby anfängt, bekam man wieder einen Schock für das Auge.



Von oben sieht die Lobby auch so aus, als ob jemand irgendwie bei der Farbharmonielehre im Studium nicht anwesend war…



Einerseits kitschig und furchtbar, aber dennoch faszinierend.



Schade, dass der Teich nur künstlich ist.



Diese Decke übt schon eine gewisse magische Anziehung aus.



Ich kann Leute verstehen, die mit den Farbkombinationen Schwierigkeiten haben.



Auch die Säulen der Rezeption – extrem.



Die Großleinwand, die abends für Rugby-Übertragungen genutzt wurde und somit gibt es sicher ein paar nette Public-Viewing-Ereignisse.



Irgendwie sieht auch diese Decke von jedem Blickwinkel anders aus.



Dieser Blumenleuchter links – grauenhaft…



Das muss nun wirklich nicht sein!



Sehr schön gelungen ist der edle Zugang zum Land-Ausgang.



Die Java-Bar. Auf der NORWEGIAN PEARL Ort einer unerfreulichen Diskussion mit der Bardame.

Dieses Mal hatten wir gar keine Chance gehabt etwas zu bestellen…



Es leuchtet immer anders…



Schade, dass die Teile nicht wie in einer Tropfsteinhöhle nach unten wandern…



Zum Greifen nahe…



Selten wirklich eine solche Hassliebe erlebt, wie hier in der Lobby.

Sorry, dass ihr so viele Bilder aus der Lobby sehen musstet, aber es ist wohl keine Lobby umstrittener als hier.



Leider zu Gunsten einer Kunstgalerie in diese Ecke verdrängt: Das Internet-Center.



Das ist die Fotogalerie…

Eigentlich würde es mich nicht wundern, wenn Kinder es mit einer Malwand verwechseln und hier gelegentlich ein paar nette Bilder aufgemalt werden…



Für die Heiratswütigen… hier die Kapelle.



Die Bibliothek.



Die Kunstgalerie – wahrscheinlich ein unverzichtbarer Bestandteil auf einer Kreuzfahrt.



Das Casino.



Irgendwie wieder ein Angriff auf die Augen.



Die Schiffsleitung, die irgendwo herumhängt…



… und natürlich der Star der Stars voll in Action…



Etwas, was uns als neu auffällt: die automatischen Türöffner. Waren uns auf der NORWEGIAN PEARL nicht aufgefallen.



Beim Auslaufen in Barcelona, natürlich eine Karibik-Band, die für Stimmung sorgt.



Nachts ganz nett beleuchtet.



Neuerdings wohl auch mit einem Outdoor-Casino, das uns auch nicht auf der NORWEGIAN PEARL aufgefallen wäre.



Und die Promenade mit Liegemöglichkeiten.



Schade, dass es hier keine Verzehrsmöglichkeiten gibt, wie auf der NORWEGIAN SPIRIT.



Wir haben doch auch mal das Schiff in Villefranche verlassen. Unser Ausflug wurde abgesagt. Man hat uns nur einen wesentlich teueren Ausflug als Alternative angeboten. Dazu hatten wir jedoch keine Lust.

Für 35 EUR (Flat-Rate) sind wir mit einem Taxi nach Èze gefahren.



Absolut schnuckelig und sehenswert.



Leider nichts für Mobilitätseingeschränkte.



Ganz oben befindet sich ein Garten, der nochmals 5 EUR Eintritt erfordert.



Uns erwartet ein toller Garten.



Im Hintergrund sieht man ganz ganz klein die NORWEGIAN GEM.



Mal näher herangezoomt, damit man sie doch erkennt.



Wir hatten auch Glück mit dem Wetter.



Aber trotzdem unbedingt eine Jacke mitnehmen.

Es ist zugig und kalt.



Auch wenn die Sonne voll scheint.



Unterwegs hält unser Taxifahrer noch an einer tollen Stelle zum Fotografieren.



Spätestens hier wird einem bewusst, warum die Côte d’Azur diesen Namen trägt.



Villefranche heben wir uns für September 2008 auf.

Auf dem Weg zurück, meint ein Shiplover die Bugfenster öffnen zu müssen, um das Schiff zu fotografieren.

Er ist ziemlich rücksichtslos und schließt das Fenster nicht richtig, um nachlegen zu können. Dann passiert es…

Eine Welle schwappt rein und er ist nass!



Auch hat bei dem Seegang, bei dem sogar vormittags zwischenzeitlich das Tendern eingestellt werden musste, hatte unser Schiffsführer Probleme wieder anzulegen.

Eine Schramme blieb.

Leider hatten viele an Bord weniger Verständnis für die Einstellung. Als ich der Meinung war, dass eine deutsche Reiseführerin zu Unrecht ihren Zorn an der Rezeption abgeladen hat, hatte ich kurzerhand kommentiert, dass die Dame doch schwimmen möge. Natürlich hat sie Recht: Die Informationspolitik war bestimmt nicht in Ordnung. Nur warum frage ich an der Rezeption, wenn direkt daneben der Tenderschalter ist und man dort Informationen aus erster Hand bekommt. Uns hatte man geraten, eine hohe Tendernummer zu nehmen, damit wir doch garantiert von Bord kommen. Bei der Gelegenheit hat man uns auch informiert, dass das Tendern zwischenzeitlich eingestellt wurde. Da wir jedoch die ganze Zeit im Spa waren, haben wir das ganze nicht mitbekommen.

Im Grunde ging es mich nichts an.

Wenn man jedoch zum dritten Mal mit anhören muss, auf welchen Schiffen sie schon Reiseleiterin war und auf welchen Schiffen es besser geklappt hat, habe ich wohl ein berechtigtes Interesse es abzukürzen, weil ich gerne auch mal drankommen wollte.

Mir taten auch die Mitarbeiterinnen der Rezeption leid, die mittlerweile schon zu dritt versuchten, sie zu bändigen.

Also „Schwimmen Sie doch rüber!“

Obwohl sie eigentlich nicht mit mir sprechen wollte, musste ich nachhaltigen Nachdruck hinterlassen haben. Denn später erzählte sie jemandem, ohne dass sie merkte, dass ich direkt hinter ihr war, dass sie schwimmen sollte.

Was lernen wir aus dem Vorfall?
  1. Wir werden niemals eine Gruppenreise buchen! Bei so einer erfahrenen Reiseleiterin, die lt. eigenen Angaben stundenlang auf eine Ansage wartet, statt mal selbst am Ausflugsbüro zu fragen, was los ist, könnte es sein, dass ich die Lust verliere.
  2. Ich stürze mich doch nicht auf eine kleine Rezeptionsmitarbeiterin, wenn ich beschwere. Bei einer Tasse Kaffee im Büro des Shore Excursions Managers lässt es sich ohne lästige Zuhörer (wie mich) besser beschreiben, auf wie vielen Schiffen man schon war und besser behandelt wurde…


Nun wir haben in dem ganzen Bericht ja noch gar nichts gegessen…

Fangen wir mal an.

Das CAGNEY’s kannte ich ja noch von der NORWEGIAN SPIRIT.

Also gucken wir mal und wundern uns über das Schild mit den Einschussspuren…



Spätestens hier sollte man wissen: Es wird alles aufgegessen, was auf den Tisch kommt…



Überraschend angenehm:

Dieses Mal ist im Gegensatz zur NORWEGIAN PEARL keine Kuh verblutet…



Sehr angenehm weiche warme Töne, die nicht mehr so das Auge angreifen.



Draußen gab es am Pool ein SB-Büffet, aber wir sind ja an Bord der NCL, um uns verwöhnen zu machen…



Wenn es draußen nicht gefällt, gibt es auch drinnen ein SB-Restaurant.



In meinen Augen sehr geschmackvoll dekoriert.



Ein großzügiges Büffet mit viel Platz.



Wie auf US-Schiffen üblich:

Kaffee,
Eistee,
Wasser

gibt es immer unsonst.



Sogar eine Kinderecke…



… sogar mit eigenem Büffet.



Es gibt noch ein Heckbüffet.



Hier würde Tappas serviert werden. Nur nach dem wir am Vorabend schon Tappas hatten, fiel es als Alternativrestaurant auf der Fahrt aus.



Unsere erste Mahlzeit nehmen wir nach der Einschiffung im Blue Lagoon wieder ein.



Nicht nur optisch unterscheidet es sich von allen anderen Blue Lagoon-Restaurants, die mir bekannt sind.



Diese Kaffeebohnenkunst kommt uns aber dann doch bekannt vor.



Leider gab es mal wieder um 03.30 Uhr nichts mehr zu essen, obwohl eigentlich das Restaurant über ein 24-Stunden-Angebot verfügt.



Aber vielleicht lag es auch daran, dass für das Frühstück schon alles gedeckt ist.



Nun wir bestellen wieder das gleiche, wie auf der NORWEGIAN PEARL und SPIRIT:

Wan-Tan-Suppe

Sieht und schmeckt anders, als auf den anderen Schiffen.



Das gleiche gilt für die gebratenen Nudeln.



Hier der Burger.



Es gibt eine 2. Lobby an dem die Sake-Bar, Sushi-Bar, das Lotus, das Teppanyaki, die Champagner-Wein-Bar, Zigarren-Bar und das Le Bistro miteinander verbindet.



Normalerweise würde man sagen, dass es bestimmt nett dort ist.



Leider ist gerade das Piano ein Störmoment.

Es passt gut unten zur Champagner-Bar, wirkt aber störend, wenn man oben in der Sushi-Bar sitzt.



Durch den Hall, der oben im Restaurantbetrieb entsteht, weiss ich leider auch nicht, wie gemütlich es unten ist.



Trotzdem ist es toll gemacht.



Die Zigarren-Bar ist aber nicht so davon betroffen, da durch eine Tür abgetrennt.



Wenn man die Bilder guckt, muss man sicherlich kein schlechtes Gewissen bekommen, wenn man seine Zigarre raucht, bei den gesellschaftlichen Vorbildern.



Wieder anders als woanders:

Le Bistro.



Es passt zum Essen.



Klein, intim und ein wenig wie Louis XIV.



Hier der Empfang durch den Maître.

Durch die Tür bekommt man von der Lobby Nr. 2 nichts mit.

Aber da wir auf der NORWEGIAN DREAM schon in den Genuss gekommen sind, geht es nun an die Sushi-Bar eine Etage höher.



Die Sushi-Bar ist rechts offen Teil des Orchid Gardens.

In der Mitte befindet sich das chinesische Restaurant. Vorne noch eine Sake-Bar.



Man bekommt daher von allen Ereignissen in der Lobby Nr. 2 mit.



Nur die Teppanyaki-Bar ist nochmals zusätzlich abgetrennt, so dass man hier wiederum vom Lärm nichts mitbekommt. Da hier auch vor den Augen der Gäste zubereitet wird, muss es gesondert abgeschirmt werden, um einen Daueralarm der Rauchmelder zu vermeiden.

Irgendwie sieht es netter und authentischer aus, als auf der NORWEGIAN PEARL.



Gehen wir zum Essen.

Man kann zwischen fertigen Kombinationen und à la carte auswählen.

Lt. Karte sind nur je Rubrik eine bestimmte Anzahl zugelassen.

Jedoch macht unsere sehrfreundliche Bedienung aufmerksam, dass wir soviel essen können, wie wir wollen, was wir schamlos ausnutzen.



Da mit hätten wir schon die 2 „offiziellen“ Sushis, die wir auch ohne Reis als Sashima hätten haben können.

In einem Fall oben Garnelen und hier Krebsfleisch.

Ich persönlich vermisse meine Lieblinge wie Eieromelette.



Die Miso-Suppe ist obligatorischer Bestandteil jeder japanischer Mahlzeit.

Thunfisch-Flocken in Wasser aufgelöst mit Tofu, Algen und Gemüse.



Das ist Lachs und Thunfisch.



Im Hintergrund: gebratener Aal. Eine Seltenheit, zumal oft sehr teuer in Deutschland. Ein Widerspruch zu dem restlichen Angebot.

Vorne eine California-Rolle.



Tempura gibt es leider nicht als Tempura, sondern nur als Tempura-Sushi.

Fand ich persönlich schade, da ich es gerne als Zwischengang bestelle.



Thunfisch und Gurke als Rolle.



Das war irgendwas furchtbar scharfes mit Thunfisch.



Am Schluss gab es Kokosnusseis oder…



… Grüner Tee-Eis.

Insgesamt muss ich sagen, war ich enttäuscht vom Angebot und vom Konzept.

Ich persönlich mag es lieber, wenn ich alle Sushis zusammen auf einer Platte bekomme und eben abwechselnd verschiedene Sorten essen kann.

Insgesamt fehlte mir im Angebot z. B. warme Sachen wie Yakitori (Hühnerfleisch-Spieße) oder Tempura.



Übrigens war das ein Veteranentreffen von der Fahrt auf der NORWEGIAN PEARL:

Von links nach rechts:

Piter1 (mit Sandra)
HeinBloed (mit Bruno)
Reto (mit Brigit)

Wenn man sich vorstellt, wie groß das Schiff ist, war es schon eine besondere Freude, als Reto sich neben uns setze.



Magenta war einer der beiden Hauptrestaurants.

Gleichzeitig auch zentraler Reservierungspunkt für alle Restaurants an Bord.



Leider hatte es immer nur abends auf, so dass wir tagsüber keine Gelegenheit hatten, es zu testen.



Insgesamt ist es einfach konträr zu dem anderen Hauptrestaurant eingerichtet:



Das Grand Pacific.



Eigentlich wieder fast der Summer Palace auf der NORWEGIAN PEARL.



Alles in allem aber doch recht geschmackvoll eingerichtet.



Die Treppe mit dem Empfang macht schon was her.

Beim letzten Frühstück werden wir wieder erkannt. Unsere Kellnerin von der Sushi-Bar begrüßt uns mit den Worten: Leider haben wir zum Frühstück kein Sushi für Sie.

Insgesamt freut sich die Crew allerdings, dass wir meistens sie mit „Non hablar Espanol“ begrüßen. Man hört i. d. R. ein freudiges Aufatmen.



Es gibt noch einen direkten Zugang zum Fahrstuhl, so dass doch jeder eine Chance hat, hier den Service zu genießen.



Wieder beginnt unser Frühstück mit einem tollen Obstteller, den wir auf der QE2 zuvor vermisst haben.



… und es gibt Egg Benedict auf Lachs!!!



… und auch wirklich toll, dass das Eigelb noch pflaumenweich ist.



Und immer das schöne Angebot an Backwaren.



Mittags erfahren wir den aufmerksamsten Service, den wir je bisher bei NCL erlebt haben.



Ein Salat, der nicht nach Tüte von Edeka aussieht.



Eine kalte Gartenkresse-Suppe. Auch eine neue leckere Erfahrung für den Gaumen.



Ich hatte mir einen griechischen Salat mit Hühnchen-Souvlaki.

Er ist lecker, aber beim Anblick des nachfolgenden Essens…



Sesamnudeln mit Jacobsmuscheln.

Als ich bei Bruno probiert hatte, wurde ich von unserer Kellnerin beobachtet.

Sie kam sofort an den Tisch: „Sir, es wäre kein Problem für Sie auch eine Portion herrichten zu lassen. Das dauert nur wenige Minuten.“

Das nennt man: Die Perfektion, Wünsche von den Augen abzulesen.



Aufgrund des Lärmpegels im Sushi-Restaurant und meiner Entdeckung während meiner nächtlichen Erkundungsgänge, wird die Reservierung im China-Restaurant storniert und gegen eine Reservierung im Il Cucina getauscht. Aufgrund der späten Reservierung ist absehbar, dass wir es nicht zum Forumstreffen schaffen werden.



Es ist irgendwie toll eingerichtet.

Nichts schicki-micki-mäßiges, sondern verschiedene Tische und Stühle, die offenbar nicht zusammen gehören, aber zusammen passen!



Auch die Dekoration an der Wand verleihen diesem Restaurant ein besonderes Flair.



Man kommt sich vor zu Hause.



Hier fühlt man sich einfach willkommen und wohl.



Es war sicherlich ein toller Tausch.

Wir erleben Service pur ohne Zuzahlung. (Nachträglicher Hinweis: Mit Einführung von Freestyle 2.0 sind die italienischen Restaurants zuzahlungspflichtig: 10 USD)

Als wir sagen, dass wir keinen Wein trinken, fragt der indische Maître sofort nach, ob wir u. U. an alkoholfreiem Wein interessiert wären. Da wir neugierig sind, willigen wir ein.

Im Gegensatz zur GOLDEN PRINCESS akzeptiert man unsere Entscheidung.



Die Antipasta kommt auf dem Wagen.



Wenn man sich nicht entscheiden kann, sagt man einfach: von jedem etwas.

Überhaupt kein Problem.



Die Bohnensuppe war richtig lecker.



Alternativ: Minestrone mit Parmesan.



Ich hatte mich für Spaghetti Alio e Olio entschieden.

Auf der deutschen Speisekarte wurde vergessen, dieses Gericht mit zu übersetzen. Sie fehlt dort und man erhält sie auf Anfrage oder wenn man eine englische Speisekarte hat.

Oben rechts ist eine Nudel, die nicht zu dem Gericht gehört.



Aufgrund eines Unfalls beim Servieren knallen die Teller zusammen. Die Teller überleben. Ein paar Nudeln liegen auf dem Boden. Unsere Kellnerin ist voll Sauce Bolognese und möchte uns nicht so bedienen. Sie drückt einfach die Teller einem anderen Kellner in die Hand, der in Sekunden uns die Teller bringt. Seine Assistentin bringt uns den frischen Parmesan.

Andere Kellner kümmern sich um die Nudeln am Boden.



Unsere Kellnerin kommt, um sich zu entschuldigen, dass sie nicht persönlich uns die Nudeln serviert hat.

Da sie Humor hat, frage ich sie, woher sie wusste, dass ich sowieso die Alternative probieren wollte und mir schon mit aufträgt. Im ersten Moment ist es ihr wohl peinlich, aber dann lacht sie doch, dass wir so locker den Unfall gesehen haben.



Das war bei PRINCESS besser: Es gab nur ein Stückchen Pizza. So haben wir uns eine Pizza, geteilt.

Am Nachbartisch erfährt eine Stammfahrerin die gesamte Aufmerksamkeit des Hotelund F&B-Managers im Raum. Für andere Gäste haben die beiden kaum Augen. Nur irritiert wohl das CUNARD-Logo auf meinem Poloshirt den Hoteldirektor.



Nun muss man sagen, dass man bei einem zuzahlungsfreien Restaurant keinen Hummer erwarten darf. Daher ist es auch in Ordnung, dass wir keinen Hummer bekommen.

Auch das Kalb ist sehr lecker. Selbst wenn es so wenig aussieht: wir sind kurz vor dem Platzen.



Das Eis ist zu groß, um es noch zu genießen… aber lecker.



… und Tirami-Su.

Schade nur, dass alles in einer Suppentasse serviert wird.

Es ist 21.15 Uhr als wir mit dem Essen fertig sind.

Deswegen gehen wir nicht mehr Treffen, da wir noch in die Show wollen und auch noch zur Rezeption müssen, um meinen Douglas Ward zurückzubekommen.

Beim Bezahlen frage ich unsere Kellnerin: „Ich möchte eine ernsthafte Antwort: Heiraten Sie mich???“ Sie lacht und meint natürlich ja. Nun werde ich doch ernst: Ich wollte gerne wissen, wie das Trinkgeld aufteilt wird.

Die 15% Auto-Tipping fließen in den allgemeinen Topf und werden auf alle verteilt. Das zusätzliche Tipp auf der Rechnung wird zwischen ihr und ihrem Hilfskellner (20%) verteilt. Für uns bedeutet das, dass wir in Zukunft dann eher mit Bargeld tippen, um die Leistung des Hilfskellners entsprechend zu würdigen.

Unsere Rechnung für Wein, Wasser und Cola beträgt weniger als 30 USD. Wir runden auf 40 USD auf, weil wir einen perfekten Service erlebt haben. Unser Wunsch eine Speisekarte zu erhalten wird natürlich gerne entsprochen.

Am Schluss bitten wir den Maître an den Tisch, einfach um ihm mal zu sagen, wie toll die Mitarbeiter waren und wie begeistert wir vom Il Cucina sind. Er freut sich über unsere freundlichen Worte.

Auf dem Weg zum Stardust-Theater fragen wir an der Rezeption nach meinem Douglas Ward, den ich abgegeben hatte, damit ihn der Kapitän unterschreibt, obwohl blöderweise die NORWEGIAN GEM gar nicht drin steht.

Die Mitarbeiterin verspricht mir, sich darum zu kümmern.

Am nächsten Morgen fragen wir nochmals an. Eine andere Mitarbeiterin wusste sofort Bescheid. Sie versucht sich im Büro des Kapitäns nach dem Stand zu erkundigen. Als keiner antwortet verspricht sie uns, dass sie sich darum kümmert und schlägt uns vor solange frühstücken zu gehen. Als wir vom Frühstück wiederkommen, hat sie erfahren, dass der Kapitän derzeit bei der Unterschrift ist. Sie bittet uns fünf Minuten zu warten, damit sie selbst schnell zum Büro des Kapitäns laufen kann. Wir schlagen vor, dass wir später wiederkommen. Als wir später wieder ist das Buch da. Darüber freue ich mich sehr.



Irgendwie wollen wir uns bloß mal erholen. Unser abgesagte Ausflug hätte am Nachmittag stattgefunden. Nach dem Frust auf der QE2 beschließen uns ins Ying und Yang Spa zu setzen und bis zum Mittagessen die Seele baumeln zu lassen.



Es ist echt schön hier.



Die Massagen sind unbezahlbar, aber das Ambiente ist schön.



Da das Schiff ja fest in spanischer Hand ist, ist es später hier so laut, dass wir uns in den Herrenbereich zurückziehen.

Warum müssen auch mehrere Frauen immer so laut sein???



Hier wären vielleicht auch noch ein paar Plätze mehr nett.

Als es nachmittags sehr voll wurde, wurden kurzerhand die Handtücher von Leuten, die bei der Massage waren, von denen entfernt, die gerne auf den Liegen liegen wollte.



Das war der schöne Samstag Morgen vor Villefranche.

In der Herrenabteilung ohne das Geschnattere der Frauen!



Hier kann man sich alleine in einem Blubberbad amüsieren.



Für alle die sich nicht trennen können, der Behandlungsraum für Paare.



… mit einem Jacuzzi für ein Paar…



… sowie einer Dusche, unter der man sich gegenseitig einseifen kann.



Für alle Aktiven!



So klein ist es für meinen Geschmack nicht. Ich kenne kleinere Fitnessräume!



Der Friseur ist so gerade noch bezahlbar.



Auch die Maniküre kann man nutzen, ohne dass man einen Kredit aufnehmen muss. Bei der Pediküre ist der Preis schon sehr viel höher…



Hier kann man es sich doch gut gehen lassen…



Leider waren wir nicht die einzigen, die auf die Idee gekommen sind, dass es in der Herrenabteilung am Ruhigsten ist.

Hier haben wir auch Andrés Mira kennen gelernt, der die spanische Kreuzfahrerzeitschrift „cruises News“ herausgibt.

Meine spanischen Mitarbeiterinnen wissen schon, wie sie ihre Pause auszufüllen haben…



Endlich mal Schließfächer, bei denen Platz genug ist, um alles unterzubringen.



Und alles, was man zum Wiederherrichten braucht.



Sowie kostenlosen Getränken und Obst.

Tee, Wasser, Orangensaft.

Auf der NORWEGIAN PEARL hatte uns die Aussicht aus der Spinnaker-Lounge damals sehr gut gefallen.

Gewöhnungsbedürftig waren damals allerdings z. T. die Sitzmöglichkeiten.

Auch habe ich die Spinnaker-Lounge als Ort der Ruhe in Erinnerung.

Während der Einschiffung hatte leider sich ein französisches Unternehmen dort einquartiert.

Später haben wir uns die Veranstaltung unserer deutschsprachigen Hostesse Yvonne dort angesehen. Ich empfand es dort als unangenehm, weil rund herum irgendwie Action war. Waren dort schon immer die Spieltische und andere Unterhaltungsmöglichkeiten???

Zum Treffen mit den anderen Kreuzfahrern sind wir aus o. g. Gründen nicht gegangen und auf eine Silvesterfeier im Oktober fehlte uns noch die richtige Stimmung.



An diese Casino-Tische kann ich mich gar nicht erinnern.



Gut: auch der Designer-Nachwuchs muss die Möglichkeit haben, sich auszutoben…



Solche Sachen hatte ich eigentlich nur in der Bliss-Ultra-Lounge in Erinnerung.



Die Luftballone sind die Reste der Silvesterfeier.



Schade, dass es gar nichts zu trinken gab – auch nicht bei der Veranstaltung. Wir waren schon neugierig, ob wieder Cranberry-Juice ohne Wodka akzeptiert worden wäre.

Auf der NORWEGIAN PEARL wollte man uns damals den Cranberry-Juice mit Wodka servieren.



Schade auch, dass abends offensichtlich die Rollos herunter gelassen werden müssen, so dass man gar nichts mehr sehen konnte.



Aber auch dieses Grün ist doch etwas gewöhnungsbedürftig.



Hier stehen übrigens ein Teil der deutschsprachigen Mitarbeiter bereit, die Yvonne hier auf der Veranstaltung vorstellen wollte.

Obwohl uns diese Veranstaltung keine neuen Erkenntnisse gebracht hat, war es jedoch höchst spannend, den Fragen der anderen zuzuhören, wie z. B. Trinkbarkeit des Wassers (aus gesundheitlichen Gründen…).



Warum, bloß warum diese Farben???



Immer habe ich irgendwo die Vermutung, dass in einem Factory Outlet die Reste vergangener Saisone erworben wurden. Sind diese Farben wirklich aktuell???



Noch nie habe ich eine blaue Sonnenblume gesehen…

Vis-à-vis liegt noch die MSC MUSICA, die ja sehr harmonisch ausgestattet wurde.

Hatte eigentlich das Schiff beim Verlassen von Barcelona Verspätung, weil der Crew beim rübergucken in die Spinnaker-Lounge übel wurde und sie ihre Fahrt nicht pünktlich aufnehmen konnten???



Die Martini-Bar war dann noch ein Ort, an dem wir verweilt hatten, weil wegen des Public Viewing in der Lobby die Programmfolge geändert wurde.



Die Clips, die an der Wand an Deluxe Music-Video Clips erinnerten, passten gut hierher:

MTV für Erwachsene!

Leider war die Barkarte mit Inbetriebnahme der NORWEGIAN GEM wieder geändert worden.



Billy Blunter, der Streitpunkt auf der NORWEGIAN PEARL gab es laut Karte nicht mehr. Aber der Kellner meinte, dass es kein Problem sei, ihn für mich zu machen.

Er war besser als auf der NORWEGIAN PEARL, aber konnte nicht mit dem auf der NORWEGIAN SPIRIT mithalten.



Da die einzelnen Bars entlang einer Hauptverkehrsstraße führten und locker die Bars miteinander verbanden,…



… war es auch kein eigentliches Problem auch Sachen an der Martini-Bar zu bekommen, die nichts mit deren Karte zu tun hatten, wie beispielsweise ein frischgezapftes Bier.



Die Bier- und Whiskeybar war nur wenige Schritte entfernt und die Kellner haben keinen zur nächsten Bar geschickt, wenn das Getränk nicht auf der Karte ihres Bereiches stand.



In sofern war es sehr praktisch, weil jeder das trinken konnte, wozu er Lust hatte.



Überraschend erhielten wir von dem australischen Zauberer am Tisch Besuch, der an diesem Abend eigentlich frei hatte.



Da wir die einzige Show des Abends verpasst hatten, kam uns natürlich die Privatshow sehr entgegen.



Das hat natürlich sehr viel Spaß gemacht.



Er hat sich hinterher noch ein paar Minuten mit uns unterhalten.



Leider hat er sich nicht zu einem Drink einladen lassen.



So dass wir leider nur verbal uns bei ihm für seine tolle Darbietung bedanken konnten.



Die größte Überraschung kam jedoch nach der Fahrt:

Wie wir hier sehen:

Unsere Aktivitäten blieben nicht unentdeckt.

So wurden wir von silli aufgenommen.

Vielen Dank für die Bilder!

Nur schade, dass du so schüchtern warst, und dich nicht zu uns gesetzt hast. Wir hätten uns sehr gefreut.



Die Star Bar hatten wir auf der NORWEGIAN PEARL als kleine Spelunke in Erinnerung.

Eine Mitarbeiterin, die auch auf der NORWEGIAN PEARL war, hat uns vorgeschlagen, mal doch in die STAR BAR zu gehen, weil sie sehr schön geworden sei, im Vergleich zur NORWEGIAN PEARL.



Das ist wirklich nett geworden. Sie hatte vollkommen Recht, dass es eine sehr angenehme Veränderung gegenüber der NORWEGIAN PEARL ist.



Doch hier merkt man schon, dass der Gestalter ein geschultes Auge für Farbharmonien hat.



Zweimal NORWEGIAN PEARL haben nicht gereicht, um mich mit der Bliss Ultra Lounge anzufreunden…



Hier war es jedoch so, dass es Ecken gab, die ganz ansprechend waren…



… aber auch wieder die Möglichkeiten geschaffen wurden, diese Lounge als orientalisches Bordell zu nutzen.



Man hat immer den Eindruck, dass man auf einem Flohmarkt sei.



… aber irgendwie nicht mehr so extrem wie auf der NORWEGIAN PEARL…



… und trotzdem extrem!



Wenn ich schon in Salzgitter unter der Woche übernachte, muss ich ausgerechnet auf der NORWEGIAN GEM auf Spuren der Nachbarstadt Wolfenbüttel treffen…



Die Bowlingbahn ist nach wie vor die Attraktion.



An die große Anzahl der Spielautomaten auf der NORWEGIAN PEARL kann ich mich nicht mehr erinnern.



Nur der Schuhverleih sieht ziemlich identisch aus.



Was macht man eigentlich auf diesen Betten???

Damals auf der NORWEGIAN PEARL hatte mir das Theater nicht gefallen.

Ich mag es nicht so eng im Theater zu sitzen und dass die Holzkante der Rückenlehne des Vormanns sich in den Meniskus bei mir eindrückt.

TUBEZ war nicht mein Fall. Ein diskreter Abgang an der Seite war nicht möglich.

Deswegen war ich schon sehr gespannt, ob sich etwas geändert hat. Vielleicht wird es ja wieder so schön, wie bei der NORWEGIAN SPIRIT.



Es fing schon besser an.



Zumindest hatte man nicht wieder das Gefühl ein China-Restaurant zu betreten.



Nur drinnen hat sich leider bis auf die Farbe der Bezüge nichts geändert.



Man hatte genauso wenig Platz wie früher…



Nur waren diese Dinger, die man mehr aus Autos kennt, neu.

Allerdings etwas unglücklich platziert. Wenn jemand da durch will und nicht nach unten guckt, gibt es bestimmt viele Flecken, die man entfernen muss.



Und wurde wieder bis zur Wand durchgebaut, so dass man wieder nicht diskret verschwinden konnte.

Abgesehen mal von evtl. Fluchtmöglichkeiten im Ernstfall.



So schön, wie man reingekommen ist, so schön ist man wieder rausgegangen.

Die Show am ersten Abend hatten wir versäumt. Ersatzweise hatten wir ja den Zauberer am Tisch.

Die Show am zweiten Abend war praktisch eine „Best of“-Show, die wohl ein buntes Potpurri aller Shows darstellen sollte.

Wir hatten sehr gute Plätze auf dem Balkon mit viel Platz und guter Sicht gefunden.

Eine gute Gelegenheit mal die neue Kamera aus der Distanz auszuprobieren, wie gut die Bilder werden.

Die Leistung der Kamera enttäuschte etwas. Die Show dafür nicht. Mir hat sie gefallen!



1:0 für die Crew.

Als erste Station der musikalischen Reise Spanien auszuwählen war sicherlich der richtige Weg, um das Publikum schon nach wenigen Minuten für sich zu vereinnahmen.

Gitarre, Flamenco – und schon ist der Sack zu!



Ebenso die Mischung zwischen Klassik, Modern, Folklore bot eben für jeden Geschmack etwas.



Hier dachte ich zunächst, dass es der Moment sei zu gehen.

Das war doch TUBEZ schon wieder…



… aber zum Glück nicht komplett, sondern nur mit wenigen Auszügen und dann auch nur solchen mit Musik aus dem Film „Happy Feet“, was die Sache sehr erträglich machte.



Man wurde weiter nach Asien geführt, wobei hier alles mögliche miteinander vermischt wurde.



So im Stil von chinesiche Artistinnen mit japanischen Trommlern zur Musik von Miss Saigon…



Mein Favorit war dann Griechenland.



Alexis Sorbas und „Die Kinder aus Piräus“…

Alles was man sich eben unter Griechenland vorstellt.

Es hätte genauso gut die Eröffnungs- oder Schlussfeier der Olympischen Spiele 2004 in Athen sein können…



Dadurch, dass die Tänzer auch teilweise ins Publikum gegangen sind, wurde die tolle Stimmung natürlich sehr gut übertragen.



„Ein Schiff wird kommen…“



Toto’s „Africa“ – ich habe noch eine Gänsehaut, wenn ich daran denke.



Mich hatte das soweit alles sehr angesprochen.



Country als nächster Bestandteil der Show.



Es stimmte einfach alles!



Fast am Schluss Irland und hier die Bitte an alle, die noch in Kürze auf die NORWEGIAN GEM gehen:

Hier singen alle gemeinsam eine Hymne. Typisch irisch: langsam, schwer usw. Sehr folkloristisch.

Könnt ihr bitte für mich mal nachfragen, wie das Stück heißt???

HERZLICHEN DANK!!!

(Nachträglich: Es war YOU RAISE ME UP, u. a. von Westlife)



Am Schluss gab es natürlich beim Stichwort Irland noch Riverdance.

Der restliche Abend verlief unspektakulär. Wir mussten Kofferpacken. Der nächste Tag war ja wieder Ausschiffung. Etwas unruhig war die See, aber trotzdem gut geschlafen.

Das Frühstück erfolgt unspektakulär. Wir genießen einen aufmerksamen Service, so wie wir es bei NCL normalerweise gewohnt sind. Neue Fotos können wir euch keine anbieten, da es genauso aussieht wie zuvor. Nur die Egg Benedict auf Lachs gibt am Tag der Ausschiffung nicht.

Auf dem Außendeck genießen wir die Einfahrt nach Barcelona.



Wir kommen wieder da an, wo wir zwei Tage zuvor abgefahren sind.



Als kleiner Höhepunkt am letzten Tag bietet uns noch die SKY WONDER noch eine Show beim Anlegen an.



Sie folgt uns und kommt immer näher…



Dann fängt sie sich an zu Drehen…



… und es wirkt so, dass sie es extra für mich macht…



… wie ein professionelles Modell, …



… damit ich ihre Schönheit von allen Seiten einfangen kann.



Und weil sie alleine nicht mehr andocken kann…



…wird sie liebevoll reingeschoben.

Unser Handgepäck ist noch nicht gepackt. Wir gehen runter.

Irgendwie passiert genau das, was auch schon auf der NORWEGIAN PEARL passiert ist: wir können noch so oft an der Rezeption nachfragen, ob es eine gesonderten Aufruf für Transitgäste zum Flughafen gibt und hören immer wieder: Nein – sie reisen mit ihrer Farbe aus.

Und was ist: auf dem Weg zur Kabine werden wir aufgerufen, dass auch die Transitgäste zum Flughafen jetzt von Bord sollen… und wir haben noch nichts gepackt.

Also packen wir in Ruhe. Wir wissen ja, dass sie nicht ohne uns fahren und als wir ankommen, sind wir noch nicht einmal die letzten.

Unsere Tickets haben wir irrtümlich ins Hauptgepäck gepackt, aber die Damen glauben uns einfach und bitten uns einzusteigen.

Der Rückflug mit easy.jet findet statt, so dass es von Paris mit einem kleinen Umweg für ein Abendessen und zum Tanken über luxemburgisches Gebiet fast direkt nach Hause geht.

Denn am nächsten Tag beginnt der neue Ernst des Lebens. Einer neuer Abschnitt in meinem Leben beginnt und die Kreuzfahrt diente nochmals dazu, entsprechend meine Akkus aufzuladen.

Insgesamt war es toll. Wir sind froh, dass wir doch nicht mehr getauscht hatten und zuerst auf der NORWEGIAN GEM waren. Die Enttäuschung wäre sicherlich größer gewesen. So war die NORWEGIAN GEM auch eine Erholung von der QE2… (Sorry liebe CUNARDer:

Wenn ihr auf der QUEEN VICTORIA nicht besser werdet, werden wir bestimmt nicht wiederkommen!). Es war wieder eine tolle Leistung von NCL. Uns hat es sehr viel Spaß gemacht. Uns hat es gefallen.

2008 war eigentlich NCL nicht in unserem Kalender.

Nun steht sie zwei Mal drin, weil sie es verdient hat.

Unsere zwei Anzahlungen sind also bereits schon gut angelegt. Schade, dass wir keine dritte auf der NORWEGIAN GEM gekauft haben.

Herzliche Grüße
HeinBloed

13. QUEEN ELIZABETH 2



Cunard Line
12. - 14.10.2007
Southampton - Zeebrugge - Southampton



70.327 t
Upper Clyde Shipbuilders, Großbritannien
1969
1.728 Passagiere (UB)
3*+ (Mauretania Class), 1.370 Punkte
(Stand 2007)



Vorwort

ich tue mich schwer, hier im Forum etwas über diese Reise zu schreiben, denn ich fürchte, dass es so ausarbeitet wie im COSTA/MSC-Thread!

Noch nie habe ich eine Reise gemacht, die ich selbst im Nachhinein als „umstritten“ werten möchte.

Da ist einerseits das Image von CUNARD und die Aura, die von der QM2 auf die QE2 herunterstrahlt.

Andererseits ist es die Ehrfurcht vor diesem Stück Schifffahrtsgeschichte, die mir hier begegnet.

Aber seien wir mal ehrlich:

Aus einer alten Kuh kann man keinen zarten Kalbsbraten mehr machen!

Und das trifft (leider) auch auf die QE2 zu!

Die Kabinen entsprechen nicht mehr heutigem Standard.
Das wussten wir und ist ausdrücklich kein Kritikpunkt.
Im Gegenteil: Wir sind ja an Bord, weil wir mal ein altes klassisches Schiff erleben wollten!
Im Gegenteil 2: Wir sind überrascht, dass unsere Kabine über unseren Erwartungen lag.

Aber wer ein Image aufbaut und damit die Erwartungen seiner Gäste steigert, muss sich an dem Image messen lassen. Warum wird etwas als „White Star Service“ bezeichnet, wenn es nicht allen Gästen zu Teil kommt?

Alles schön zu reden, weil man auf der QE2 ist, wäre schwachsinnig.

Die hauptsächlichen Kritikpunkte haben weder etwas mit dem Schiff noch etwas mit dem Alter des Schiffes zu tun, sondern sind schiffsunabhängig – In erster Linie fallen folgende Punkte negativ auf:

Personal
Verpflegung
Programm
Preise

Keine Sorge: es gibt auch positive Sachen, die auffallen, die da wären

Personal
Verpflegung
Programm
Preise

Es ist also ein Schiff voller Widersprüche! Nicht nur Widersprüche in sich, sondern auch gegensätzlich zu dem Image und zu meinen Erwartungen, die eindeutig zu hoch waren und in erster Linie auf die CUNARD als Reederei und die Berichterstattung über die QM2 als Flaggschiff zurückzuführen ist.

Wir haben Mauretania Class gebucht. Die wird von Douglas Ward für 2007 mit 1.370 Punkten bewertet.

Wenn man sich jedoch vorstellt, dass die COSTA CLASSICA gerade mal 1.368 Punkte hat und die NORWEGIAN DREAM 1.381 Punkte, dann muss man sagen, dass das sehr gut hinkommt.

Im Gegenteil: Wenn ich nach dieser Fahrt schreibe, dass eigentlich COSTA auf unserer COSTA CLASSICA-Reise im Vergleich zu dieser QE2-Reise eine sehr viel höherwertige Leistung erbracht hat, dann entspricht es im Nachhinein betrachtet leider der Wahrheit!!!

Liebe Hardcore-QE2-Freunde: tut euch den Gefallen, und lest an dieser Stelle nicht mehr weiter! Ich kann euch jetzt schon versichern: Das endet genauso unerfreulich wie bei COSTA CLASSICA!

Wer bereit ist 160 EUR/Nacht auszugeben und dafür sehr gutes Essen, sehr guten Service und ein sehr gutes Programm erwartet, muss wirklich ein gewisses Feeling für einen echten Oceanliner mitbringen und für Schifffahrtsgeschichte. Wer jedoch bloß Spaß und tolle Einrichtungen haben will, sollte das Geld besser in NCL, RCCL o. ä. reinstecken. Da habt ihr mehr davon!

160 EUR/Nacht war die Erfahrung wert, die wir selbst sammeln konnte, aber sie war keinesfalls die Leistung wert, die wir erhalten haben!!!

Deswegen freuen wir uns auf die QUEEN VICTORIA – in der Hoffnung, dass hier auch das gehalten wird, was versprochen wird! 8 Tage/7 Nächte auf der QE2 wäre wirklich für den Preis zuviel des Guten!!!

Ich persönlich habe den Eindruck, dass man die Situation, dass jetzt hauptsächlich nur noch QE2-Liebhaber buchen und dafür wohl jeden Preis bezahlen, schamlos ausnutzt.



Das war der 1. Anblick – 05.15 Uhr am Tage unserer Abfahrt!

Unverschämterweise ist sie einfach um einiges früher gekommen, als veröffentlicht. Sie macht halt, was sie will. Umsonst um 05.00 Uhr aufgestanden…

Bis dahin waren wir mit einer Zwischenübernachtung im Rheinland und einer Fährüberfahrt auf einer P&OFähre von Calais nach Dover nach Hythe (gegenüber von Southampton) unterwegs.



Bis zum Check-in haben wir die noch die Gelegenheit genutzt, uns schon mal von außen an sie anzunähern…



Nur irgendwie hat das Wetter nicht mitgespielt.

Um 05.00 Uhr morgens, als sie zu früh eingelaufen ist, war alles klar.

Als die Fähre nach Hythe endlich fährt, ist es ein wenig neblig.



So sieht also die gute Dame aus, die wir in ein paar Stunden besteigen werden.



Sieht irgendwie schon schnittig aus…



Auch der Schriftzug unter dem Schornstein wirkt irgendwie edel…



Um den Block der Außenaufnahmen abzuschließen, auch die Bilder vorab aus Zeebrugge.



Sie war der Star und hat es sichtlich genossen.



Selten so eine Gelegenheit erlebt, um sie so hautnah und von vorne zu fotografieren…



Wenn sie könnte, würde sie bestimmt den Pfeilen folgen und an Land gehen…

Gehen wir abermals zurück.

Eigentlich war ich auf und dran die Reise ggfls. zu stornieren.

Neue berufliche Herausforderungen machen es eigentlich erforderlich, dass ich im Büro sein müsste. Der einzige, der ruhig bleibt, ist erstaunlicherweise mein Chef, der mir sagt, dass ich fahren soll, damit ich erholt wieder komme, um mich den neuen Herausforderungen zu stellen.

Also bleibe ich noch bis Dienstag Mitternacht im Büro und fahre erst am Mittwoch Morgen ca. 400 km zurück nach Hause zum Wäschewaschen und Kofferpacken. Abends gegen 20.00 Uhr geht es endlich los.

Auf dem Weg nach Calais wollen wir meine Eltern noch über meine Beförderung informieren.

Zu Hause merke ich, dass mein Vater immer noch unter dem Kreuzfahrtfieber leidet, das ihn damals auf der MSC MUSICA gepackt hat.

Das ganz große Familientreffen auf der DELPHIN ist ja abgesagt, weil meine Schwester lieber schwanger ist, als den Kinderausweis meiner Nichte neu zu beantragen…

Meine Eltern sind sehr stolz auf mich und ich denke, dass es Zeit wird, dass ich denen mal was Gutes gönne: Ich beschließe sie auf die EURODAM im Juli 2008 mitzunehmen und das von meiner Gehaltserhöhung zu finanzieren. Immerhin wäre ich jetzt nicht da, wo ich jetzt bin, wenn sie nicht gewesen wären, um mich an die Uni zu stecken, statt mich Straßenbahnfahrer in Düsseldorf werden zu lassen.

Es geht dann weiter nach Calais, wo wir früher eintreffen, als auf der gebuchten PRIDE OF CALAIS. Nun bin ich kein großer Fährfreund, deswegen bekomme ich eigentlich fast gar nicht mit, dass wir 45 Minuten früher als gebucht auf der PRIDE OF BURGUNDY gelandet sind. Das Schiff ist schrecklich und ich bin froh, dass wir nach 1 ½ Stunden wieder von Bord sind.

Dann geht es weiter nach Ashford International Station um einige Recherchen für ein anderes Forum zu machen.

Gegen 21.00 Uhr treffen wir in Hythe in Hampshire ein. Wir haben uns bei Ian, der die simplonpc-Homepage betreibt erkundigt, wie und wo man am Besten fotografieren kann, wenn man Schiffe in Southampton erleben will. Er brachte uns auf Hythe. Da ich nun um 05.00 Uhr morgens keine Lust hatte, lange durch die Gegend zu fahren, habe ich imInternet nach einem Hotel in Hythe gesucht und bin auf einen echten Schatz für Shipspotter gestolpert.



Lässt ein solches Bild im Zimmer nicht das Herz einesShipspotters höher schlagen?

Auch die ganze Inneneinrichtung: just lovely. Und das gilt auch für die Wirtsleute undderen Frühstück (um es vorwegzunehmen: besser als auf der QE2!) mit 26 Marmeladensorten!!!

In unserem Zimmer liegt auch schon die Segelliste bereit.

Eines ist klar! Wir sind am 05.01.2008 wieder hier!!!



Überall im Haus hängen Bilder von Kreuzfahrtschiffen, als Fotos (auch zum Verkauf) und wenn man ein wenig sich als Shiplover outet, dann darf man auch die Sammlung der Zeichnungen im Privatteil der Gemächer sehen.

Da wir ja unsere Smokings erst wieder auf der QV benötigen, fragen wir an, ob wir sie dort deponieren können. So sparen wir möglicherweise Übergepäck, obwohl wir 60 kg mitnehmen dürften. Das geht natürlich
klar!



Das ist übrigens unser Hotel, nur zwei Minuten zu Fuß von der Stelle entfernt, an dem ich das erste Mal die QE2 morgens sehen konnte.

Und weil es nur zwei Minuten entfernt ist, verkrieche ich mich auch wieder ins Bett, nach dem die QE2 Hythe schon längst passiert hatte und in Southampton liegt.




Da der Check-in für Five Deck-Passagiere erst um 12.00 Uhr beginnen soll, wollen wir zunächst einmal rüber nach Southampton, um uns mal ein Bild von CARNIVAL und CUNARD zu machen.

Ian und unsere Wirtsleute haben uns die Fähre empfohlen, die leider aus technischen Gründen an dem Morgen nicht fährt.

Daher geht es mit dem Bus nach Southampton, was leider doppelt so lange dauert.



Vor allem finden wir es schade, weil es wohl Europas letzte aktive Promenadenbahn ist, die einen Passagier zum Fähranleger bringt.



Auf dem Weg zu den bisherigen Büros von CARNIVAL kommen wir schon am Gate 4 vorbei. Da müssen wir also später hin…

CARNIVAL sitzt unspektakulär in modernen Bürohochhäusern. Wir gehen kurz bei der CUNARD-Kundenbetreuerin vorbei, die uns per E-Mail betreut und sagen mal kurz Guten Morgen. Sie gibt uns auf dem Weg, dass wir möglichst früh einchecken sollen.

Wir haben Glück: Die Fährgesellschaft hat sich kurzerhand ein Rundfahrtschiff von BLUE FUNNEL ausgeliehen und hat den Fährbetrieb wieder aufgenommen. So sind daher die weiteren Bilder vorher entstanden.

Kurz vor 11.00 Uhr sind wir zurück und fahren nach Southampton. Ausgerechnet ein schwerer Unfall. Andere fahren quer über den Rasen. Ich entschließe mich nur einen ½ Rasen zu ruinieren und die andere Hälfte auf dem Radweg zu fahren. In der Siedlung, die wir durchfahren, fühle ich mich wie auf der Tour de France. Freundliche Anwohner, die am Wegesrand spazieren und uns als Fremde identifizieren, schreien uns den richtigen Weg zu, damit wir schnell rauskommen.

Wir kommen rechtzeitig am QEII-Terminal an und laden zunächst das Gepäck ab. Dann fahre ich zum Parken und hier kann ich zum ersten Mal wieder fotografieren.



Die QE2 am QEII-Terminal.



Eigentlich beginnt alles sehr vielversprechend, weil die landseitigen Mitarbeiter wieder alle freundlich grüßen und uns eine gute Reise wünschen.

Die erste Frage, die jedoch gestellt wird:

In welchem Restaurant werden Sie heute Abend speisen?

Da merkt man dann zum ersten Mal, die Vielklassigkeit des Schiffes.



Die fünf Schalter hinten sind für die Gäste der QUEENS und PRINCESS GRILL vorbehalten.

Die restlichen 20-30 Schalter müssen wir mit den anderen teilen. Aber alles in allem geht es hier sehr schnell. Und aufmerksame Mitarbeiter sorgen zwischendurch dafür, dass man nicht den gesamten Parcours durchlaufen muss.



Schade, dass nichts mit unserem Upgrade geworden ist… Also bleibt es bei 5206 in M6 Kategorie.

Bei den Bildern nicht zu dämlich gucken. Sie kommen auf die Bordkarten!!! Sie machen sich einen Spaß daraus und übergeben mir eine Bordkarte mit einem Daumen nach oben.



Bevor wir die Wartehalle betreten (12.15 Uhr) erhalten wir die Einschiffungskarte mit F. Als wir gegen 13.15 Uhr das Schiff betreten wurde gerade U ausgegeben…

Zunächst einmal dürfen jedoch nur Gäste mit PRIORITY BOARDING an Bord. Sie haben auch keine Buchstaben. Es wird klar angesagt, bis auf die Dame, die für PRIORITY BOARDING angesagt hat. Da hat man
leider nichts verstanden.



In der Wartehalle, die sich über zwei Etagen erstreckt,hängen überall historische Plakate und typisch englisch: viele Plaketten zu diversen Anlässen und Schiffsmodelle.



Moderne, aber bequeme IKEA-stil-Stühle verbindet sich mit dem Charme der Pommes-Frites-Buden Beleuchtung der 70er-Jahre.

Was mich wundert:

Es gibt weder kostenlose Getränke noch kleine Snacks, wie wir es von MSC oder NCL her kennen.

Auch wurden nicht schon die Tagesprogramme oder das Ausflugsprogramm verteilt.

Rein gar nichts!



Die Getränke sind trotzdem erschwinglich und die meisten fangen hier an, auf die Reise anzustoßen.

Aber ist das der WHITE STARService, der uns auf dem Schiff erwartet? Sind wir nicht doch irrtümlich im easycruise-Terminal gelandet???

Nach A wie Alpha folgte B wie Bravo, C wie Charlie, D wie Delta, E wie Echo und dann endlich F wie Foxtrott – wir durften an Bord!

Zunächst der Fotograf, der wirklich gute Arbeit geleistet hat und es hat dieses Mal „nur“ 25 USD gekostet…

Dann Einlesen der Karten, wobei es hier nur einen gibt, während auf anderen Schiffen immer zwei Terminals gibt.

So wie im Prospekt beschrieben werden wir empfangen: Ein Mitarbeiter soll uns zur Kabine führen. Nur der kennt sich eigentlich genauso „gut“ oder „schlecht“ aus wie wir und muss sich auch erst einmal daran gewöhnen, dass Five Deck das 5. Deck nach unten bedeutet – und nicht nach oben gezählt wird, wie auf anderen Schiffen:

Man merke sich:

Nach unten von

One Deck
bis
Seven Deck,

wobei die Rezeption und Midship Lobby mit dem Ausgang auf Two Deck liegt…

Über dem One Deck folgen

Quarter Deck
Upper Deck
Sun Deck
Signal Deck,

was wiederum auch zu gewissen Konfusionen führt:

Jedem Deck wird einem bestimmten Kabinennummerkreis zugeordnet.

So sind wir als Five Deck-Passagiere den Kabinen mit den Nummern 5000-5999 zugeordnet.

Den 8000-er Nummernkreis teilen sich jedoch alle oberen Decks gemeinsam.

Es gibt die Treppenhäuser A bis G in den öffentlichen Bereichen. Nicht jedes Treppenhaus hat jedoch Fahrstühle, und nicht jeder Fahrstuhl verbindet auch alle Etagen, die das Treppenhaus verbindet.

Erschwerend kommt noch hinzu: Es gibt kein Treppenhaus, das alle Decks miteinander verbindet. Und manchmal kommt es vor, dass ein Treppenhaus nur zwei Decks miteinander verbindet und nur von der Steuer- oder Backbordseite zugänglich ist.

Wir bringen daher dem Mitarbeiter, der uns versucht zu unserer Kabinen zu führen, nachträglich ein gewisses Verständnis entgegen. Wir blicken selbst nicht durch, also erwarten wir es von ihm auch nicht. Der arme Kerl wird vermutlich froh sein, dass er abends seine Kabine wieder findet und morgens seinen Arbeitsplatz… Ihm gehört unser gesamtes Mitgefühl. Die Wahrscheinlichkeit aber, dass er ausgerechnet unsere Kabine kennt ist recht hoch: Wir liegen an der Haupttransitroute zu den Personalkabinen und wenn wir eine Mautstation aufgebaut hätten, hätten wir vermutlich uns für die 2. Nacht ein Upgrade in die Queens Grill-Klasse leisten können…



Eigentlich hatten wir eine Garantiekabine gebucht. Nach einer Woche bekamen wir aber bereits 5200 zugeteilt. Der Blick auf den Plan zeigte jedoch einen RIESENunterschied zu anderen Kabinen der gleichen
Buchungsklasse.

Wir bekamen unter anderem 5206 genannt und haben uns sofort für sie entschieden. Monate später erhielten wir noch eine Liste mit allen Flächenangaben: Es ist die 2. oder 3. größte ihrer Kategorie.



Unser Gepäck ist schon da, als wir ankommen.

Mangels Butler müssen wir leider selbst auspacken.

Die Kabine ist in einem sehr guten Zustand.

Sehr schnell werden wir von unserer Stewardess begrüßt, die sich vorstellt und uns auf die Seenotrettungsübung und den Serviceknopf aufmerksam macht.



Im Kleiderschrank sind viele Bügel und ein kleiner Safe, der mit einer Kreditkarte betrieben werden kann.



Im Bad sind wir positiv überrascht. Hier wurde auf jeden Fall noch investiert.



Bei der Toilette fällt jedoch auf, dass etwas nicht stimmt. Irgendwie sitzt man immer schief darauf. Ein Bein hängt immer in der Luft.

Nicht erschrecken: Der Umwelt zu liebe, wird mit Brauchwasser gepült. Nur der Druck entspricht nicht mehr dem neuesten Stand der Technik. D. h. man muss schon länger den Hebel bedienen, bis alles verschwunden ist.



Die Rettungswesten liegen für die Übung bereit. Aber warum gibt es keine Überdecke für das obere Bett?

Programm liegt aus – auch kann ich den besten Mitarbeiter bestimmen. Ein Aschenbecher erstaunt. Und ganz klassisch: 2 Schlüssel für uns.



Der Fernseher ist noch altmodisch, aber passt irgendwie zur Kabine. Man sieht zwar Abnutzungsspuren, aber im Vergleich zur COSTA CLASSICA nicht so extrem. Alle Schubladen und Türen ließen sich gut öffnen und schließen. Eine Mini-Bar gibt es nicht, man kann nur Getränke (auch flaschenweise) auf die Kabine bestellen. 24-Stunden-Kabinenservice gibt es nicht. Lt. Menu-Karte gibt es nur bis 22.00 Uhr etwas zu essen.



Gut war natürlich der PERSONAL GUIDE, mit dem man versuchen konnte, sich an Bord zu Recht zu finden.



Erfreulich: die Information über den Tisch…

Ärgerlich: obwohl auf der Homepage bestätigt – leider Thema einer unnötigen Diskussion mit dem Maître. Mehr dazu später.



Bis auf die Steckdose für den Fernseher haben wir nur diese Steckdose für den Rasierer im Bad gefunden.

Die TV-Steckdose hat UK-Norm, aber witzigerweise funktioniert kein UK-Adapter, den wir mithaben damit.



Der WELCOME-DRINK besteht aus der Flasche Wasser, die man für 3 EUR erwerben kann.

Einfach die Karte unterschreiben…



Auch die Dusche entspricht dem heutigen Standard. Nur der Zugang ist etwas schwer, durch das WC, das sich direkt vor der Duschkabine befindet… Nein – in der Tat gibt es keinen Vorhang, wie von uns erwartet wurde…



Die Bettlampe wurde vermutlich aus einer Frittenbude geklaut…

Am Oberbett gibt es nur eine nackte Birne neben einem Knopf für den

Steward
und
Stewardess…

Warum auch immer es zwei Knöpfe gibt…



Sehr angenehm: wir müssen nicht die reiseunabhängigen, allgemeinen organisatorischen Sachen übersetzen, da wir sie in Deutsch in unsere Kabine bekommen.



Nach einer Nacht haben wir doch unsere Stewardess nach weiteren Steckdosen gefragt.

Hier sind sie versteckt!

Unsere Adapter passen zwar, aber dann passt kein Euro- oder Schuko-Stecker mehr hinein. Wir leihen uns von der Stewardess einen Adapter, der ein paar Millimeter schmaler ist, so dass einige Stecker doch passen. Aber wenn wir den nicht zurückgeben, kostet es uns 5 USD. Zum Glück haben wir Geräte mit US-Stecker dabei.



Als unsere Nachbarkabine mal offen stand, nutzen wir die Chance, um mal reinzugucken…



Irgendwie haben wir aufgrund der Ober-/Unterbetten mehr Platz… so mein subjektiver Eindruck. Aber hier bekommt man in der Tat zwei Tagesdecken…

Es geht dann zum 1. Rundgang.

Für diejenigen, die Hunger haben: Es gibt nichts zu Essen während der Einschiffung!

D. h., wer es gewohnt ist, dass man sofort wie bei RCL ins Windjammer kann und bei NCL in deren SB-Restaurants: weit gefehlt. Eine Lunch-Möglichkeit sucht man vergebens.

Ab 13.30 Uhr gibt es im Lido Teatime – ab 14.00 Uhr wird er auch im Queen’s Room serviert.

Nun bitte nicht lachen: aber unsere Cruise auf der LILI MARLEEN genauso an:

Schnittchen und kleine Kuchenstückchen,

aber natürlich in einer anderen Klasse!

Aber fangen wir erst mal mit dem Schiff an: Erst die Arbeit, dann das Vergnügen!



Also erster Orientierungslauf:

Wir befinden uns also im Treppenhaus G.

Man merke sich von seinen Zielen nicht nur das Deck, sondern auch das passende Treppenhaus!

Und man achte noch auf so * und # und sonstige Fußnoten, die darauf verweisen, dass man nicht jetzt so einfach zum sowieso Deck und Treppenhaus X laufen kann, sondern beachten muss, dass der Zugang nur über ein anderes Deck auf der einen Seite des Schiffes durch einen anderen Saal oder was auch immer erfolgt.

Ein Orientierungslauf bei den örtlichen Pfadfindern als Vorbereitung auf die Reise, ist sicherlich gut angelegtes Geld!!!



Über das gesamte Schiff hat man den Eindruck, dass man in einem Museum ist. Man hat wirklich viel zu gucken und als Schiffsliebhaber macht es auch sehr viel Spaß hier wirklich durchzustreunen.



Überall diese Plaketten für diverse Ereignisse im "Leben" der QE2.



Es würde vermutlich auffallen, wenn das Bild verschwunden wäre, wenn man es als Souvenir mitnehmen möchte.

CCTV (Britische Videoüberwachung) ist überall. No Chance!



Und überall die tollen Schiffsmodelle…



Also nochmals:

Für Schiffsliebhaber ein absolutes Muss, auf dieses Schiff zu gehen.

Da hatte Douglas Ward auch Recht: Einmal muss man es selbst erlebt haben.

Er hatte hier übrigens seine Kreuzfahrerkarriere hier auf diesem Schiff begonnen.



Und hier die VIPs, die schon auf ihr waren…



… und man benötigt ein wenig mehr Platz um alle abzubilden.



Ich denke mal, dass alle auf ihre Kosten kommen.



Leider gibt es auch so ein paar Ungereimtheiten, die einfach nicht passen, wie z. B.

Informationen über das Wetter am 11.10.2007, die immer noch am 13.10.2007 aushängen.

Das kennen wir auch von anderen Schiffen anders…



Man trifft auf dem Schiff jedes Jahrzehnt, das seine Spuren hinterlässt.

Das ist beispielsweise der Queens Room.



Der Buchladen auf der QE2 ist ein Muss für alle Schiffsliebhaber.



In der Bibliothek werden auch deutsche Bücher mit angeboten.



Natürlich sind hier alle Offiziere abgebildet.



Das Theater selbst wurden in den zwei Tagen nur für Filmvorführungen verwendet.



Und hier die Midship-Lounge auf Two Deck, in der noch einsteigende Gäste erwartet werden, die zu den Kabinen geführt werden müssen.



Hier ein paar Ansichten von den Außendecks, wobei sich das Leben ausschließlich auf den Heckdecks stattfindet.



Schön sind jedoch die Holzsonnenliegen. Schade nur, dass auch bei Sonnenschein Selbstbedienung angesagt ist. Die Liegen wurden zwar alle aufgestellt – wer jedoch erwartet hat, dass man die Auflagen auch mit auflegt, wird sich auf nacktes Holz legen müssen. Das muss man sich schon selbst organisieren!



Auch eine wirklich schöne Beleuchtung, wie auf der MSC MUSICA wird man nachts vergeblich suchen.



Das ist übrigens ein Gang in den Suitenbereichen der oberen Decks. Als ich hier entdeckt wurde, hatte ich angegeben, dass ich den Ausgang zu den Außendecks suche. Man hat mir den Weg und den Umstand erklärt, dass ich hier nichts zu suchen hätte…



Die Promenade ist wirklich schön, um sich bei Sonne etwas zu entspannen.

Aber trotzdem nicht so schön, wie auf der NORWEGIAN SPIRIT.



Der übliche Casino-Betrieb…



Also nichts aufregendes.



Während des Betriebes war das Fotografieren allerdings verboten.



Jeder erzählte mir über die verwinkelte Bauweise im Kabinenbereich.

Deswegen waren wir überrascht, als wir ein Deck fanden, in dem der Gang schnurstracks gerade aus ging – ohne Winkel und Kanten. Allerdings folgte der Gang der klassischen Schiffsform. Es ging also nicht eben von hinten nach vorne, sondern erst leicht runter, gerade und dann wieder leicht rauf.



Handtücher stehen bei den Pools immer bereit.



Man stößt dann auch auf Spuren ihrer heldenreichen Zeit als Truppentransporter.



Was die Kommunikation betrifft, war ich überrascht, dass so wenig wert auf ein einheitliches Lay-Out gelegt wird und überall nur Zettel mit Klebeband verwendet wurden.

Keine Rahmen, oder andere stilvollere Anzeigemöglichkeiten. MS Word und Klatsch!

Es könnte aber auch das Ergebnis eines Senioren-PC-Kurses sein…



Die Leitungen sind genauso lahm wie auf allen anderen Schiffen, die wir bisher kennen gelernt haben.

Als eine Mitarbeiterin mich fragte, ob alles in Ordnung sei, und ich ihr antwortete, dass es zu langsam sei, zog sie es vor, dieser Diskussion nicht zu stellen.

In meinen Augen war es der einzige öffentliche Raum, an dem man sieht, dass man nichts mehr investiert. Die Möbel… furchtbar!



Das Thalassobad im Spa für 15 USD ZZGL. SERVICE. Dafür kann man sich mit den anderen Gästen um die sechs Sonnenliegen streiten.

Wir können bescheinigen, dass die Engländer vieles schon von den Deutschen zum Thema Reservieren von Sonnenliegen gelernt haben.

Ich habe noch nie so schnell eine Frau aus dem Pool springen sehen, die sofort alle Sachen auf einen frei gewordenen Platz gelegt hat.

Nun haben wir hier den Vormittag des 2. Tages verbracht.

Es war allerdings alles andere, was man mit einem schönen Spa-Aufenthalt verbindet.

Wir waren sehr früh da und somit die ersten Gäste. Muss man dann noch Haare seiner Vornutzer vom Vortag in den Duschen finden???

Muss das Personal eigentlich mit deren Arbeitsschutzschuhen ausgerechnet die Toiletten der Barfußbereiche nutzen???

Kann man für den Pool nicht einen Fugenreiniger verwenden, der es schafft alle braunen Kalkflecken zu beseitigen??? Oder wurde die Reinigung bereits im Hinblick auf die Ausmusterung nächstes Jahr eingestellt.

Die sechs Liegen für ungefähr 15 Gäste, die die 15 USD bezahlt haben, waren lachhaft.

Mir tat wirklich jeder leid, der nach uns kam.

Uns wurden ja noch die Leistungen einer Spa-Bar angeboten.

Als wir etwas bestellen, dauert es doch gut 45 Minuten bevor wir etwas zu trinken bekommen. Während der 45 Minuten wurden sicherheitshalber noch sämtliche Bar-Karten eingesammelt, damit keiner mehr bestellen kann. Unsere haben sie nicht gefunden, da ich sie als Lesezeichen für mein Sodoku-Buch benutzt habe…

Da uns mittlerweile zu viele Gaffer vorbeikommen und es langsam aber sicher ungemütlich und schlicht und einfach tropisch-feucht wird, ziehen wir uns wieder zurück. Ab 13.00 Uhr soll es ja Mittagessen eben…

Übrigens Sauna und Dampfbad können kostenlos benutzt werden.

Die Spinde sind so klein, dass man besser möglichst nackt aus dem Zimmer kommen sollte.

Über Treppenhaus F ist dann der Spa-Bereich zu erreichen.



Überall auch die Hinweise auf die Kleidervorschriften, die jedoch nur abends gelten.

Der Zusatz, dass das Lido den Gästen offen stünde, die legerer zu Abend essen wollen, stimmt leider nicht so ganz. Nicht wegen der Jeans, sondern weil das Lido nicht immer als Ort zur Verfügung steht. Wir konnten ja das Programm für den 14.10. 2007 schon lesen: Dort hätten wir abends nicht essen können. Selbst für die zwei Nächte waren auch nur 95% entsprechend angezogen.



Das wäre übrigens mein Lieblingsrestaurant gewesen:

Das CARONIA-Restaurant (= 4. Klasse)

Es war in meinen Augen am schönsten und geschmackvollsten eingerichtet.

Auch von den Ausblicken her, war es am Schönsten.



Was sehr schade war: wenn man reinkam, um sich am Tag der Einschiffung umzusehen, was in meinen Augen vollkommen „normal“ ist, kam sofort der Maître mit der Frage, ob er weiterhelfen könnte. Die Körpersprache sagte jedoch: „Verschwinden Sie, falls Sie hier nicht speisen…“



Also komme ich lieber um 02.00 Uhr nachts wieder, um mich in Ruhe umzusehen.



Auch hier wurde man direkt hingewiesen, dass man unerwünscht sei…

Die 1. Klasse = QUEENS GRILL.



Aber um 02.00 Uhr nachts lasse ich mich ja nicht davon abhalten, doch mich mal umzusehen.

Das wäre beispielsweise die Queens Lounge, die zum Queens Grill Restaurant hinzugehört.

Als luxuriös kann man es kaum bezeichnen.



Das Restaurant selbst sieht edel aus, aber eigentlich wirkt es doch sehr nüchtern, wenn man sehr viel für die Kabinen und Suiten dieser Klasse hingeblättert hat.



Das wäre also das Kontrastprogramm gewesen…



Der PRINCESS GRILL Bereich ist quasi die 2. Klasse.

Hier haben wir Glück.

Wir treffen Izat aus Kroatien. Wie wir hinterher feststellen ist er Maître d’Hotel.

Er lässt es sich nicht nehmen und herumzuführen und uns alles zu zeigen.



So erklärt er uns, wie man sich am Besten auf dem Schiff zurecht findet und wie die Restaurants mit einander verbunden sind.

Von ihm erfahren wir auch, dass die Einrichtung des PRINCESS GRILL-Restaurants weitestgehend noch im Originalzustand geblieben ist und nur kleinen Änderungen seither unterworfen wurde.



Er führt uns über die verschlungenen Wege in die PRINCESS GRILL Bar, die alsChampagner Bar ausgerichtet ist.

Als wir ihn fragen, was mitPassagieren passiert, die nicht zur PRINCESS GRILL-Klassegehören, meint er: gar nichts, wenn man nicht extrem auffällt. Nur im Restaurant würde es aufgrund der Tischzuteilung auffallen.



Dass er zurecht Maître d’Hotel ist und etwas vom guten Service und Geschäft versteht merkt man bei der Verabschiedung.

Er wünscht uns noch einen schönen Aufenthalt und hofft, uns überzeugt zu haben, dass er uns bald als PRINCESS GRILL-Gäste wieder begrüßen darf.

Warum können die anderen Maître nicht so auftreten wie Izat??? Seine Nomierung zum Star war daher unser Dank!



Das wäre dann die 3. Klasse = BRITTANIA GRILL.

Hier war der Zugang am schwierigsten.

Es hing immer eine Kette vor der Treppe.

Aber eines Morgens um 05.00 Uhr hatte ich mal den Zugang ohne Kette erwischt…



Nett…



Aber irgendwie alles zu nüchtern für den Preis der Kabinen.



Es hing schon die Speisekarte für das Mittagessen am 14.10.2007 aus.

D. h. also die bekommen Mittagessen am Tag der Einschiffung und wir bloß Tea-Time…

Kein Wunder, dass Lady Margeret, die wir von der BLACK PRINCE kennen, sagt, dass es bei FRED OLSEN schöner sei, weil man dort keine Unterschiede zelebriert.



Kommen wir nun zu unserer "Futterstelle": Die 5. Klasse = MAURETANIA RESTAURANT.

Wir hatten einen 6-er Tisch bestellt und waren über die Zuteilung eines 2-er Tisches sehr verwundert.

Also haben wir uns an den Maître gewandt.

Seine Antwort:

„Wir können doch nicht wissen, dass Sie English können.“



„Alle Deutsche regen sich darüber auf, dass sie an einen Tisch platziert werden, an dem kein Deutsch gesprochen wird.“

Als wir nachfragen, ob keine weiteren Deutsche an Bord sind, weil wir an einen 2-er Tisch platziert wurden, bekamen wir keine Antwort.

Wir weisen darauf hin, dass wir lt. Internet einen 6-er Tisch bestätigt bekommen haben.



„Wir bekommen die Wünsche nicht mitgeteilt und im Übrigen können wir die Zusagen, die unser Büro Ihnen an Land gibt, nicht einhalten.“

Das ist doch rhetorischer Selbstmord!

Wir bekommen einen 6-er Tisch allerdings mit vier Personen, die gemeinsam reisen und sich daher kennen und sich darüber aufregen, dass ihre Tischwünsche auch nicht berücksichtigt wurden.



Die Tischzeiten inkl. Tischordnung gilt auch für den Abreisetag zum Frühstück…

Mittags wird man nicht platziert und es heißt vom Maître: „Setzen Sie sich hin, wohin Sie wollen…“.

Wenn man es macht: „Sie rauchen nicht??? Dann müssen Sie sich woanders hinsetzen! Das ist nur für unsere rauchenden Gäste!“

Warum nicht gleich: „Diese Seite Raucher und diese Seite Nichtraucher!“



Und das wäre dann die Maître-freie Zone gewesen:

Das LIDO.



Leider kein Free-Flow-System, so dass sich i. d. R. eine lange Schlange bildet…



Aber was mich verwundert:

Niemand (in keinem Restaurant!!!), der darauf besteht, dass man sich die Hände desinfiziert.

Kein Wunder, dass sie zuletzt in San Francisco einiges zu tun hatten…

Der Norovirus lässt hier auf jeden Fall grüßen!



Über das Essen dort können wir keine Aussagen machen.

Wir haben es nicht probiert.



Was jedoch sehr schön war:

Man bekam (fast) jederzeit

Kaffee
Tee
Wasser
Eistee
Diverse Säfte

kostenlos. Da es jedoch keine Selbstbedienung gab, daher zu Zeiten, wenn auch Personal da war.

Als Nicht-Alkoholiker überraschen uns die Preise auf der QE2:

1,75 USD zzgl. 15% Service für die Dose Cola.
2,25 USD zzgl. 15% Service für einen alkoholfreien Cocktail.
3,00 USD zzgl. 15% Service für 1,5 l Mineralwasser auf dem Zimmer.

Gehen wir mal langsam essen.

Unsere erste Mahlzeit an Bord war Tea Time. Entweder Selbstbedienung im Lido oder eben zelebriert im Queens Room mit Harfen- oder Klavieruntermalung.

In der Regel werden zunächst die Getränke gereicht, dann kommen die Tabletts mit den Sandwiches und dann mit den süßen Sachen.

So schöne Etagèren gibt es leider nicht. Daher hängt es in der Regel von der Auswahl des Platzes und des dazugehörigen Kellners ab, wie viel Freude man an der Tea Time hat.

Vorab frei ausgesprochen: Eine gute Art die Reste des Frühstücksbüffets zu recyceln. Denn es konnte mal passieren, dass man ein leckeres Sandwich entdeckt hat und dann mitgeteilt bekommt, dass es davon nur einem Tablett etwas gab, weil eben noch Reste vom Frühstück übrig waren…



Nur damit man versteht, warum wir es eigentlich nicht so toll fanden.

Das ist eine Auswahl auf der BLACK PRINCE gewesen…



… und so sah unser erster Teller auf der QE2 aus.

Wir hatten beim ersten Mal sowieso Pech mit unserem Kellner. Er hatte Ambitionen schnellster Kellner auf dem Schiff werden zu wollen.

Um möglichst schnell sein Tablett leer zu bekommen, hat er nicht nur ein Schnittchen auf den Teller gepackt, sondern bis zu fünf.

Das führte dann zu gewissen unmöglichen Situationen:



Am Nachbartisch erhält jeder von denen fünf Eiersandwiches. Die ärgern sich darüber, dass sie sich nichts anderes auf dem Teller legen lassen konnten, und wir ärgern uns darüber, dass wir keine mehr bekommen haben! So grotesk ging es zunächst ab.

Die Gurken-Sandwiches gab es immer und die Käse-Sandwiches setzten sich aus Käsecreme zusammen, die wohl aus den Resten des Käsebüffets entstanden sind.



Denn der schmeckte jedes Mal anders.

Das gleiche galt auch für Seafood-Sandwiches: Der Fleischwolf macht die abwechslungsreiche Zusammensetzung möglich.

Der Scone hatte als einziger eine gewisse Originalgröße bei den süßen Sachen. Alles andere wirkte immer wie kleiner geschnitten, damit es für alle reicht… Und alles so im Trockenkuchenbereich.

Kommen wir mal zu dem Welcome-Dinner!

Informeller Abend bedeutet für uns Herren: Jacket und Krawattenzwang.

demo löst im Forum ja die Diskussion schon aus, bevor ich eigentlich mit dem Bericht fertig bin.

Daher meine RECHTFERTIGUNG, warum ich behaupten darf, dass andere Cruiser, die begeistert von dieser Cruise wiedergekommen sind, entweder in einer anderen vier Klassen gewesen sein müssen, oder bisher keine Vergleichsmöglichkeiten hatten.

Ich denke aber auch, dass man bei dem Angebot, das wir an den zwei Tagen hatten, man doch bezweifeln darf, dass der einzige Mehrwert, den wir bekommen haben, nicht nur das CUNARD-Logo auf der Speisekarte gewesen sein kann und sich doch CUNARD von der Auswahl her etwas hervorheben sollte. Nach dem wir jetzt ein paar Essen auf anderen vergleichbaren Kurzreisen mehr hinter uns haben, denke ich schon, dass ich dieses zu Recht behaupten durfte, auch wenn es überheblich geklungen haben sollte.



Als Vorspeise gab es Lachs – eigentlich nichts Aufregendes.

Aber wenn man die Auswahl ansieht:

Grüner Spargel mit gegrillten Hühnerbrustscheiben und
Melonen-, Ananas- und Papayacocktail in Lemonensirup.

Qualitativ und geschmacklich war alles in Ordnung. Die Auswahl für eine QE2 der CUNARD fand ich bescheiden.



Eine Rinderconsommée, die absolut lieblos serviert wurde. Im Spiegel der Untertasse war witzigerweise Tomatensuppe und auch die Tassenaußenränder voll mit Brühe.

Alternativ gab es die Tomatencremesuppe mit Croutons, wobei es gut war, dass die Croutons erst kurz vor dem Servieren reingeworfen wurden. Oder kalte gemischte Beeren-Suppe mit Champagner – übrigens der einzige Anlass an dem es ihn umsonst gab.



Der Salat wirkte immer so wie aus der Tüte von Edeka.

Übrigens neben dem Dessert der einzige Gang, bei dem es keinerlei Probleme mit den Temperaturen der Gerichte hatten. Manches kam extrem heiß – anderes schon fast kalt.

Nur die Butter war immer gefroren…



Zum Hauptgang:

Fisch: Seelachs mit Senf-Petersilien-Sauce

als Alternativen:

Langsam geschmorte Lammhaxe

oder für Vegetarier:

Farfalle mit gebratenem Gemüse…



oder für "Fleischfresser":

Sirloin-Steak vom Angus-Beef mit getrüffelter Burgunder-Sauce, wobei getrüffelt bestimmt im Sinne von mit Trüffelöl angemacht gemeint war…

Wie man sieht ein Böhnchen…

Schön war, dass diverse Saucen nachgereicht wurden.

Qualitativ und geschmacklich toll – aber war das alles???



Eine „nackte“ Kugel mit Frozen Joghurt Schokoladengeschmack, kein Minzblatt oder Sahnetüpfelchen…

Schokoladen- oder Butterscotchsauce wird auf Anfrage serviert.

Die Alternativen:

Vanille, Schokolade, Kokosnusseis.



Auch hier „vereinsamt“ die Kugel Zitronensorbet ohne Garnitur.

Wer es reichhaltiger mochte:

Zitronen Meringue Torte
Käsekuchen mit Kirschkompott
American Fudge Macadenia
Nut Chocolate Brownie
Zuckerfrei: Profiteroles mit tropischer Fruchtsauce

Es war ja schließlich kein Gala-Abend… Aber dafür

muss ich nicht QE2 fahren.



Auch die Käseauswahl war sehr „gewöhnlich“.

Einfach nichts, was es nicht in jedem 3*-Hotel am Frühstücksbüffet gibt.



Und der krönende Abschluss, der leider nicht nach Confiserie-Ware schmeckte…

Es mag überheblich klingen – aber wir sind absolute GODIVA, NEUHAUS usw. Fans, aber das kam bei weitem nicht heran!!!

Irgendwie fehlte das Genußerlebnis für Zunge, Gaumen und Auge…



… und im Vergleich hierzu nochmals FRED OLSEN’s BLACK PRINCE.

Man muss sich vorstellen, dass dieses Schiff mit 2*+ bewertet wurde und auch noch älter als die QE2 ist…

Das sieht doch schon ganz anders aus.

Frühstück bedeutet ja in England eine schöne warme Mahlzeit, die auch irgendwie zelebriert werden sollte.

Wie bereits zuvor beschrieben:

Man kommt zum Restaurant und wird gebeten sich selbst zu platzieren.

Man sucht sich einen schönen Tisch mit schöner Aussicht in einer ruhigen Ecke.

Man wirkt gefragt, ob man raucht und dann wieder auf die Suche geschickt.

Man findet einen anderen Tisch und wird freundlichst mit den Worten begrüßt: „Wenn Sie wollen, dann können Sie diesen Tisch nehmen“ – Der Gast als Objekt für das Personal.

Warum eigentlich nicht: „Wo möchten Sie gerne sitzen? Ich decke ihnen das gleich ein!“ Was spricht dagegen? Oder bin ich einfach zu anspruchsvoll???



Mit der Auswahl eines 4-er Tisches an dem zwei Gedecke noch lagen, haben wir uns einen bösen Blick eingehandelt: Wir wollten nun einmal nicht so sitzen, wie noch (rest)eingedeckt war. Ein weiteres Augenverdrehen gab es dann für die Bitte nach Wasser, weil mir der Cranberry-Saft zu süß war.



So sieht ein Früchteteller auf der QE2 aus – übrigens an beiden Tagen identisch…



… und so sieht eine der zahlreichen Möglichkeiten bei NCL aus…



Leider an der Tagesordnung und nicht nur beim Frühstück, sondern auch an anderen Orten und Anlässen:

Das falsche Spülmittel, das mit Tee- und Kaffeeresten nicht klarkommt.



Bausatz 1:

Egg Benedigt

Irgendwie muss ich an Loriot denken:

„Ach sieht der Rasen schön grün aus…“



Bausatz 2:

Der Lachs.

Übrigens: Jede Ähnlichkeit mit noch lebenden bzw. bereits verstorbenen Lachsen wäre rein zufällig und unbeabsichtigt.



Bausatz 1 + 2 =

Egg Benedikt auf Lachs…

Bausatz 3 (= Spinat) gab es leider nicht.



… und hierzu als Beispiel das NCL-Original… Hmm… (aber zum Glück sind wir diesem Zeitpunkt auf der NORWEGIAN GEM… Da kann ja hoffentlich nichts mehr schief gehen…

… und es ist sogar Spinat mit darauf, so wie es sich gehört…



… und das Eigelb zur Perfektion zubereitet…

Überraschend gut war das Mittagessen. Nach meiner Ansicht besser als die Abendessen! Und vor allem hatten wir einen Superkellner mit zwei tollen Hilfskellnern, die uns wirklich toll bedient haben – und zwar so, wie man es vermutlich auf einer QE2 von CUNARD erwartet hätte.

So lernen wir u. a. auch Nadja aus Österreich kennen, die uns schon mehrfach im Schiff begegnet ist, so z. B. beim Führen an den Platz.

Sie ist (derzeit) Hilfskellnerin und in dieser Position schon sehr viel aufmerksamer und gastfreundlicher als der Hauptkellner vom Frühstück.

So ist es für sie selbstverständlich, dass man sich dafür entschuldigt, wenn man um ein neues Messer bittet, weil das Messer, das auf dem Tisch liegt, verklebt ist. Ihr ist es unangenehm. Für sie ist es auch selbstverständlich, damit ich essen kann, sich das Messer von einem bislang unbenutzten Tisch zu besorgen. Andere waren beim TeaTime in vergleichbaren Situationen nicht so „spontan“ – die sind erst mal in die Küche gelaufen, statt schnell vom Nachbartisch eine Tasse sich zu schnappen…



Als Vorspeise:

Gebratene Entenbrust (!!!) auf Linsensalat und frischer Papaya, die sehr gut schmeckte, angerichtet.

Nach dem Obst zum Frühstück waren wir einfach überrascht, dass es doch Früchte an Bord gab, die nicht nur nach Wasser schmeckten.

Das war RICHTIG LECKER!!!

Als warmes Dinner: Der Knaller!!!



Als Alternativen:

Champignoncremesuppe – die war aber richtig klasse!!!

oder

Thunfischsalat auf Tomatenscheiben
Kalte Ananassuppe
Gartensalat



Die Auswahl war gegenüber dem Abendessen riesig!

„Our Signature Salmon and Cod Fish Cakes with Chips, Rémoulade Sauce, Snow Peas, Salad Bouquet”

Warum konnte der Salat von gestern nicht genauso nett angerichtet werden?

Alternativen

Penne Rigatti alla Arrabbiata
Oven Roasted Pork Loin
Fried Eggs with Baked Beans



“Traditional Shepherds Pie, Baked in the Oven”

übrigens auch toll zelebriert beim Servieren – ich war richtig neidisch. Aber ich hatte es erst wenige Tage zuvor auf der NORWEGIAN PEARL.

Weitere Alternativen:

Vegetarische Pizza
Steak
Club-Sandwich
Griechischer Salat
Käseplatte



Mittags bekommt man sogar zwei Kugeln Vanille Frozen Joghurt.

Alternativen:

Apple Pie
Hot Love Sundae
Fresh Fruit Meringue
Zuckerfrei: Pfirsischstreusel
Mango-Sorbet
Vanilleeis
Walnusseis

mit folgenden Saucenoptionen: Schokoladen, Butterscotch und Pfirsisch.

Wir hatten einen Service erlebt, so wie wir WHITE-STAR vermutet hätten.

Zunächst einmal eine große und vielfältige Auswahl an Speisen und besonders wichtig für uns:

wirklich aufmerksames und nettes Personal!

Die beiden Hilfskellner haben wirklich von diesem Hauptkellner profitiert und waren wirklich schon „überall“ mit ihren Blicken. Schon alleine denen zuzuschauen hat Spaß gemacht. Die zu erleben, war einfach phantastisch!!!

Nach dem serviert wurde, kam er vorbei und fragte, ob wir noch Pfeffer benötigen. Ihm ist es wichtig, dass alles in Ordnung ist. Deswegen hat er ständig alles im Blick und ist für eine Kontaktaufnahme offen – so wie man es erwartet und es sein sollte!

Von mir aus hätten wir mit diesem Trio nur noch zu Mittag essen können!

Nun wird es äußerst schwierig für mich!

Das ist der Ort an dem ich bin, während ich diesen Bericht fortsetze:



Es ist der SPA-Bereich Ying und Yang auf der NORWEGIAN GEM.

5 USD mehr als auf der QE2 aber eben keine Gaffer, ein perfektes Umfeld, kein Bar-Service, der nicht existiert, sondern kostenlose Getränke zum Selbstbedienen und alles vom feinsten.

Es fällt mir schwer an die QE2 zu denken, weil das alles unwirklich erscheint.

Unser Ausflug ist heute Nachmittag abgesagt und so genießen wir zunächst einmal, dass wir uns hier den Schlangen für die Tendertickets hier in Villefranche entziehen können.

Aber gehen wir wieder eine Woche zurück auf die QE2. Im Moment mag ich allerdings im Bericht nicht weiter essen, weil wir heute Morgen wieder hier auf der NORWEGIAN GEM den perfekten Service mit sehr nettem Personal erfahren haben.

Setzen wir an dieser Stelle also den Rundgang durch die QE2 fort, bevor wir später weiter essen…



Bevor man essen geht, bietet es sich an sich auf sein essen hier in der CHRYSTAL LOUNGE einzustimmen.

Strategisch wirklich eine gute Lage…



… oder eben auch nach dem Essen, weil man ja doch irgendwann rausgeworfen wird…



Der GOLDEN LIONS PUB – typisch englisch, aber auch mit Live-Musik.



… aber auch eine Möglichkeit sich an Bord über die Lage der Flotte zu informieren.

Obwohl eigentlich in Großbritannien Rauchergesetze für Restaurants erlassen wurden. Offensichtlich werden sie auf der QE2 nicht angewandt.



… zwar sind immer auch Nichtraucherbereiche vorhanden, aber irgendwie wirkt das ganze doch ziemlich verräuchert, wenn man daran vorbeikommt. Da muss wohl mal an der Lüftung etwas verbessert werden.



Das galt leider auch für den CHART ROOM…



Raucher und Nichtraucher werden durch einen Transitgang zu einem Treppenhaus getrennt, was die Sache immer ein wenig ungemütlich macht.



Ein sehr schöner Ort war der YACHT CLUB.



Dort war auch ein Meeting der Friends of Dorothy angesagt, an dem wir gerne teilgenommen hätten. Nur war es leider in einem abgeschlossen Teil für Raucher angesetzt worden…



… und ganz erstaunlich:

um 05.00 Uhr morgens der einzige Ort, an dem noch die Bar geöffnet hat und Leben herrscht.



Gehen wir jetzt zu dem Theatrium… sorry – GRAND LOUNGE, die sich über zwei Decks erstreckt, wobei im oberen Deck nur Stühle an der Brüstung aufgestellt werden und die Geschäfte während der Shows ihre Vorhänge zuziehen und die Auslagen abdunkeln müssen…



Das könnte vielleicht tatsächlich von der Idee das Vorbild für die AIDAdiva gewesen sein…



So erlebt man also auch nachmittags live die Proben mit…



… und wartet gespannt, was abends dann dabei herauskommt.

Das frühe Erscheinen um uns Plätze zu sichern, hätten wir uns ersparen können.

25-40% der Plätze bleiben nämlich leer.



Der erste Abend wurde von zwei Brüdern bestritten, die Lieder der BEATLES singen.

Ich habe mich neben vielen anderen sehr amüsiert…

… allerdings möchte ich trotzdem wagen, es zu behaupten, dass diese Show nicht über das Niveau einer Abitur-Abschlussfeier hinaus gegangen ist.

Schöne Stimmen und auch toll gesungen. Schöne Auswahl der Lieder.



Allerdings auch so Gag-Elemente, wie der Weihnachtsmann zwischendurch im Oktober.



Es war schon ziemlich schwierig die Leute zu begeistern. Ein paar Hartgesottene, die alle Texte kannten (zugegeben ich auch), haben alles mitgesungen, aber im Anzug (informell), kommt so wenig Bewegungsfreiheit auf, um irgendwie mitzugehen…

Vor allem kam auch der Genuss ein wenig zu kurz…



Die Licht- und Toningenieure hatten es nicht geschafft, es so auszuleuchten, dass man die Gesichter erkennen konnte und z. T. waren die Instrumente lauter als die Stimmen.

Atmosphäre kam leider erst am Schluss auf, als Hey Jude gesungen wurde.



Der Cruise Director lief dann so herum. So viel zum Thema informeller Abend mit Krawattenzwang für die Herren…



Der 2. Abend war dann genau das Gegenteil.

Eine Produktionsshow mit den QE2-Singers and Dancers.

Am Anfang wurde man direkt der Sister Act 2-Version von Beethovens Neunte in gute Stimmung versetzt.



Es war wirklich alles ziemlich perfekt und toll inszeniert…



Hervorragende Stimmen – insbesondere die Solisten und hervorragende Tänzer.

Alles Profis eben!



Auch tolle Kostüme, die jeweils thematisch gut angepasst wurden.



… und eine sehr tolle Dynamik, die es schwer machte, trotz Smokings, ruhig im Sessel zu bleiben…



… und ein paar Bilder existieren einfach nicht, weil man entweder fotografiert oder das Pech hat, an dieser Stelle in die Performance eingebunden zu werden.

Also existieren davon leider keine Bilder, da ich so überrumpelt wurde, dass ich leider das Stativ mit dem Selbstauslöser nicht vorbereiten konnte.



Das sind die beiden Solisten, deretwegen ich durchaus wieder eine CUNARD-Cruise in Erwägung ziehen würde…



Ihr Midnight Train to Georgia war in meinen Augen besser, als das Original von Gladys Knight and the Pips.



So endet leider diese Stunde genauso schnell, wie sie begonnen hat…



Mit großem Bedauern leider ohne Zugabe. Aber die hatten sich bei der Show so verausgabt, dass sie wohl die 2. Show nicht mehr gepackt hätten.

Das war eigentlich das gewesen, was wir an beiden Tagen erwartet hätten…

Ich kann nur allen Reedereien die Empfehlung geben:

Nehmt die Mini-Cruises nicht auf die leichte Schultern.

Es geht doch!!! Warum nicht durchgehend?

Ich will doch eigentlich, dass diese Gäste mal eine längere Cruise buchen, die mehr Umsatz bringt und wiederkommen und nicht mit dem Gefühl von Bord gehen „Nie wieder…“.

Nehmt euch ein Beispiel an NCL: Dass wir hierher gerne wiederkommen, sieht man hier am Besten. Man kann schon fast sagen „Hier sind wir zu Hause! – Hier fühlen wir uns wohl!“.

Wenn eine Reederei es schafft, das zu vermitteln, dann „Hut ab!“.

Aber gehen wir jetzt wieder auf diese unsere Reise zurück:



Das wäre zum Beispiel die FUNNEL-BAR.



Wenn man nicht gerade draußen ist, muss man zunächst einmal in dem Labyrinth diese Tür finden,…



… und dann diese Treppe raufzugehen.

Alles liegt so versteckt…

Für Mobilitätseingeschränkte kann man das Schiff keinesfalls ruhigen Gewissens empfehlen.



Der PURSER’S DECK liegt versteckt auf dem Two Deck. Rundum sind keine weiteren Einrichtungen des Schiffes.



Die MIDSHIP-LOBBY liegt zwar auf dem gleichen Deck, aber eben auch nicht gleich neben an. Wer sich hier aufhält, will in der Regel seine Ruhe haben. Einen Barservice zu erwarten, wäre vollkommen überzogen.



Ob ich es gut oder schlecht finden soll, weiss ich noch nicht: Der Geldwechsel erfolgt hier mit Hilfe der Automaten…

Sollte ich nicht auch dann Getränkeautomaten aufstellen, statt einen Zimmerservice anzubieten?



Und schon wieder diese „billige“ Zettelwirtschaft…

Das passt doch irgendwie nicht…



Für diejenigen, die die Weltreise planen: Kostenlos waschen, trocknen und bügeln ist jederzeit möglich…



Schade bloß, dass man keine anständigen Beschäftigungsmöglichkeiten noch nebenbei geschaffen hat, um die Wartezeit zu verkürzen.



Als wir die einzigartige Synagoge (meine erste…) betreten haben, war ich doch etwas (unangenehm) überrascht, dass die Putzmittel einfach dort abgestellt wurden…



Egal, welcher Gott oder was auch immer angebetet wird. Aber das ist doch etwas ungewöhnlich, wenn man es nur als Depot für Reinigungsmittel nutzt.



Diese Schilder findet man auch überall auf dem Schiff.

Besonders ärgerlich:

Bei 2 Kabinen bedeutet das noch 50% Kapazitätsbeschränkung. Und bei der Ausschiffung eine Katastrophe. Aber wenn schon ein paar Passagiere mit Gepäck drinstehen: Das Personal nimmt keine Rücksicht und versucht sich mit dem Wäschewagen noch reinzuzwängen und verdreht die Augen, wenn man am Ausschiffungsdeck aussteigen will.



Hier sieht man mal überhaupt, wie die ganzen Treppenhäuser und Lifte verteilt sind. Ohne Plan ist man auf jeden Fall aufgeschmissen!



Das Fitness-Studio steht leider auch nicht 24 Stunden zur Verfügung und ist verschlossen!



Der Warteraum im Medizinbereich ist wiederum durchgängig erreichbar… Falls man gerne länger bis zur Sprechstunde warten möchte…



… die für meinen Geschmack teurer ist, als bei den sonstigen Europäern, die wir kennen.



Unseren Rundgang beenden wir im QUEENS ROOM wieder.

Es gab (je nach Abhängigkeit der Frühstücksreste) eigentlich wieder das gleiche, wie gestern.

Als unsere Tischnachbarn wegen eines Sprungs in der Tasse, um eine neue bitten, ist der Kellner komplett von den Socken. Der Blick sagt alles: „Was stellen Sie sich so an, dass ein wenig Tee ausläuft?“



Den QUEEN’S ROOM nutzen wir nochmals für die Ausschiffung.

Während wir auf den Ausruf warten, fangen andere an, spontan die Tanz-fläche zu nutzen, auch wenn keine Musik läuft.

Angeblich wird nur in den öffentlichen Räumen angesagt, aber das ist Erlogen, damit man nicht in den Kabinen wartet. Man hört dort jede Ansage.

Keinesfalls möchten wir nun „von Bord gehen“, und euch das Gala-Dinner vorenthalten, das den Höhepunkt einer jeden Reise darstellen sollte.

Das bedeutet mal wieder Smokingzwang bzw. dunkler Anzug.

Das bedeutet auf unserer Fahrt NICHT (!!!):

Es nehmen Offiziere am Gala-Dinner mit einem kostenlosen Glas Prosecco teil.
Es gibt eine Baked Alaska Parade oder etwas sonstig Schönes als Highlight.
Es gibt keine Parade oder Showeinlagen des Personals.

Dafür gibt es wieder die Ansage, dass das Restaurant in fünf Minuten die Türen schließt, falls man nicht endlich zum Essen erscheint… (das gab es täglich umsonst und für alle!).

Es hätte vermutlich auch keine Konsequenzen gehabt, wenn wir nicht in Smoking oder Anzug erschienen wären… Ein besonderer Anlass war es sicherlich nicht. Selbst das Reiseunterlagen-Kunstlederetui mit dem CUNARD-Logo strahlt mehr aus, als der Abend…



Als Vorspeise:

Entweder ein Carpaccio, von dem ich allerdings noch nichts gegessen hatte…



… oder den Shrimps-Cocktail (ich betone ausdrücklich: als einziges verfügbares Schalentier…)

… oder Melonen in Portwein…



Hier ein Caesars Salad, wie man ihn auch bei McDonald’s bekommt…



… oder als Suppe:

Spargelcremesuppe oder
Kalte Porree- und Kartoffelsuppe

oder wie hier die

Klare Ochsenschwanzbrühe mit Sherry und Käseblätterteig…



Hauptgang:

Lachs



oder

am Stück gebackenes Prime Rib
(gab es nicht auch bei der JEWEL OF THE SEAS als Gala-Dinner???)

und die Alternativen:

Pasta mit Meeresfrüchten
(Stimmt: es gab noch Baby- Shrimps…)

oder Hühnerbrust…



Diese Schokoladenmousse blieb damit unser Trostpreis. Die war wirklich gut.

Alternativen:

Erdbeeren mit Marcarpone
Kamarellisierte Ananas mit Sabayone
Zuckerfreie Apfel-was-auchimmer mit Frozen-Joghurt
Mango Sorbet
Eis (Vanille, Pistazie oder Mokka)
Frozen Joghurt (Vanille) und die Saucen von gestern!



Mühe haben sie sich jedoch bei den Gästen gemacht, die Geburtstag hatten.

Es war schon lustig mit anzusehen und schaurig zuzuhören, wie die Kellner ein Ständchen gebracht haben…

Irgendwie erinnerte der Gesang (sofern man es als solchen bezeichnen sollte) immer an den Geburtstag eines Klabautermanns, der von Piraten gefeiert wurde.

Es gab aber auch an der Rezeption Gäste, die sich über das fehlende Outfit beschwert haben… Da ja Ausschiffung am nächsten Tag war, mussten wir natürlich auch wieder Kofferpacken und liefen irgendwann auch wieder in Jeans herum, womit man natürlich in den Gängen wieder für Aufregung sorgte… zumindest bei denen, die offensichtlich mit Smoking am Ausschiffungstag frühstücken und abreisen und ihre Straßenklamotten lieber am Vorabend einpacken…

Unser letztes Frühstück sah dann „nur noch“ so aus, weil auch bei CUNARD am Tag der Ausschiffung kein Egg Benedict mehr angeboten wird:



So gab es zu einem ein ungarniertes Omelette…



… und ein paar Spiegeleier… O.K. – ich habe total überzogen:

Das Logo von CUNARD bildet wohl die Garnierung…

Nun soll keiner behaupten, dass wir keinen kullinarischen Höhepunkt hatten. Immerhin hatten wir ein tolles Mittagessen.

Dafür hatten wir ein bisschen Show am Nachbartisch. Die Gentleman-Hosts da, die die Single-Damen unterhalten haben… Das sah dann auch immer so aus, als ob das Personal mit im Restaurant isst, wenn man nicht wusste, dass es sich dabei um die Damenunterhalter handelte.

Also unser kulinarischer Höhepunkt war jedoch das einzige Mittagessen, und ich finde eigentlich, dass man da angesichts des Images von CUNARD und der Aura rund um die QE2 mehr erwarten durfte!

Kommen wir wieder zurück zum Personal:

Wir sind gerade auf der NORWEGIAN GEM – als wir uns suchend umsehen, werden wir sofort gefragt, ob man uns helfen kann. Auf der QE2 war es wieder so wie bei PRINCESS oder COSTA: Man hat weggeguckt, um keinen Augenkontakt zu bekommen.

Wir werden überall freundlich gegrüßt, wenn wir kommen, egal ob Blaumann oder Kellner. Wenn ich nachts fotografieren will und einer merkt, dass sein Kollege mir im Bild sein könnte: Es wird darauf hingewiesen.

Zufällig erfahren wir: 200 gehen am gleichen Tag von Bord, wie wir – und ein anderer Teil ist erst seit 2 ½ Wochen an Bord. Kann man damit alles begründen?

Auch als ich meine Brille habe liegen lassen und mehrfach bei der Rezeption anfrage – nein man habe nichts gefunden. Es wird alles abgegeben. Deswegen denke ich auch, dass morgens nach der kompletten Reinigung meine Brille wieder auftauchen muss. Nichts. Als ich anfrage, ob man mir sie nachsenden könne und ob ich den Verlust anzeigen könne: Ein verständnisloser Blick und eine Karte mit der Telefonnummer des Kundendienstes in Southampton – Nein, man verschicke nichts vor Bord und anzeigen könne ich den Verlust nur dort. Wir suchen also selbst und sind verwundert, wie viel man übrigens noch von früheren Kreuzfahrten wieder findet. Übrigens hat das Reinigungspersonal meine Brille an dem Tisch deponiert, an dem ich sie am Nachmittag zuvor verloren hatte. Niemand hat sie zur Rezeption gebracht.

Um zum Gesamtresümee zu kommen:

Irgendwie sind wir mehr enttäuscht, als das wir uns über diese Reise freuen. Die NORWEGIAN GEM nutzen wir als Erholung von der QE2, weil wir wieder das erleben, was wir uns für die QE2 erhofft haben.

Unsere Erfahrungen sollen keinen davon abhalten, QE2 zu buchen. Sie ist etwas Besonderes und man sollte sie auf jeden Fall als echter Shiplover selbst erlebt haben.

Trotzdem sei an dieser Stelle die Kritik gestattet: Für die angebotene Leistung war sie schlicht und einfach zu teuer (160 EUR/Nacht). Da ist nicht marktkonform! Man kann einen Mehrwert verlangen, damit man auf der QE2 oder mit CUNARD reist. Man sollte aber diese Marge nicht so schamlos überziehen, wie es bei unserer Fahrt gemacht wurde.

Bye-Bye QE2 – wir sehen uns wieder, am 06.01.2008 in Southampton und wir werden dich bis zum 13.01.2008 im Auge behalten – aber an Bord der QUEEN VICTORIA und in Hoffnung, dass es dort nicht so abläuft, wie auf der QE2 in den zwei Tagen!!!



Wie üblich zickt die QUEEN wieder ziemlich rum, und ist viel zu früh in Southampton…



… überhaupt durch die Lage des QE2-Terminals kommt irgendwie nichts festliches auf, wie sie es vermutlich verdient hätte…



Hier verlässt sie dann Southampton…





… und ich genieße ihre äußere Schönheit, die sie noch pflegt…



… nur die inneren Werte, wobei dabei nicht die Hardware gemeint ist, stimmen nicht mehr…



… aber man muss keinen Penny in die Hardware reinstecken, …



…, sondern nur einfach an der Einstellung des Managements und der Führungskräfte ändern…

… und das in alle Ebenen übertragen.

Mehr Input wäre gar nicht nötig… in meinen Augen!



Also Bye-Bye my Dear – bis in ein paar Wochen und noch eines -



Du bist so schnell, dass wir dich für die Transatlantik-Tandemfahrt mit der QUEEN VICTORIA ausbremsen müssen…



Warum lässt du dich von so einer Fähre überholen???



… und wenn man sowieso auf dich warten muss, bis das du abfährst, kann man sich ja noch die anderen Sachen in Southampton angucken:

So verdrängst du uns am 06.01.2008 ja. Wir müssen ja mit der QUEEN VICTORIA zum City-Cruise-Terminal unter das Dach von RCL.



Und warum wird das schönere Mayflower-Terminal eigentlich den anderen überlassen…



So gucken wir uns eben noch ein wenig um und entdecken die OCEANA…



… mit der es doch viel mehr Spaß machen würde, in Southampton aus- und einzufahren, weil man die gesamte Stadtfront mitnimmt…



… und sie daher auch bei gleicher Abfahrtszeit länger braucht, um die gleiche Stelle in Hythe zu passieren…



… aber irgendwie wirkt schwarz doch chicer…



… und eleganter…



Deswegen: so ein weißer „Standardpott“ ist kein Vergleich zur QE2…



Also gute Fahrt – und schön, dass du uns in erhalten bleibst und nicht als weißes Schiff vielleicht, wie deine Schwestern für MSC oder MCC fahren müsst, sondern wirklich in der Art erhalten bleibt.

12. NORWEGIAN SPIRIT



Norwegian Cruise Lines
29.-30.09.2007
New York - New York ("Cruise to Nowhere")



75.338 t
Meyer Werft, Deutschland
1998 (SUPERSTAR LEO)
1.966 Passagiere (UB)
4*, 1.497 Punkte
(Stand 2007)


Vorwort

„Man gönnt sich ja sonst nichts“ – Es gibt so Momente, in denen Frauen sich auf eine Schönheitsfarm zurückziehen, um sich mal was Gutes zu gönnen und Männer folgen ihrem Jäger- und Sammlertrieb und gehen zum Angeln oder Jagen. Ich gehe eben auf meine Kreuzfahrt.

Leider stand diese Fahrt nicht unter einem guten Stern.

Die Preise fielen und ausgerechnet meine Beraterin im US-Reisebüro macht Urlaub und der Autoreply funktioniert nicht. Leider steigen die Preise so schnell, dass man kaum reagieren kann.

Ich hatte ja noch ein kleines Problem: Komme ich überhaupt noch ins Land???

Die Preise stiegen und ich wollte ursprünglich buchen, wenn ich wieder im Land bin. Aber ich habe dann doch gebucht und sicherheitshalber eine amerikanische Reiserücktrittsversicherung abgeschlossen, die im Falle der Fälle 75% des KF-Preises als OBC auf die nächste Cruise angerechnet hätte.

Mein Hotel lag in unmittelbarer Nähe des Flughafen Newarks in New Jersey. Nur eine Ausfahrt von Bayonne entfernt, wie zuvor bei der Anreise feststellen konnte.

Nach dem ich doch mal ausschlafen musste, ging es zunächst nach Bayonne, um mal die AZAMARA JOURNEY zu sehen.



Es war leider sehr enttäuschend, wie sie zwischen Autos und Containern „eingepfercht“ wurde. Einen freien Zugang gab es gar nicht.



Der einzige Trost war lediglich, dass ich per Zufall einen WATER OBSERVATION POINT entdeckt habe mit einer Plattform. Dort konnte ich schon die CROWN PRINCESS in Red Hook, die Südspitze Manhattans und die Freiheitsstatue sehen. Das war zumindest ein kleiner Trost.



Da die Einschiffung erst nachmittags war, wollte ich gerne zunächst eine große Hafenrundfahrt einmal um Manhattan machen. Deswegen ging es zunächst auf das Parkdeck des Manhattan Cruise Terminals. Die 25 USD pro Tag musste ich eh zahlen. Dort erwartete mich dieses Bild, das ich nicht aufnehmen durfte.



Bevor man überhaupt parken darf, die Hinweise ABSOLUTES FOTOGRAFIERVERBOT und Erlaubnis, dass der Sprengstoffhund den Kofferraum erschnüffeln darf…

Die Jungs hatten ja nicht erwähnt, dass man evtl. auf Level 0 nicht fotografieren darf…

Dort waren alle mit Ausladen des Gepäckes beschäftigt, dass man sich an mir sowieso nicht störte.



Mit dem Taxi ging es zur 42nd Street Ecke 12th Avenue, um mit CIRCLE LINE eine 3-stündige Rundfahrt rund um Manhattan zu fahren. Wegen Getriebeschadens mussten alle auf ein anderes Schiff umsteigen. Da ich aber von dem Sandwich für 7 USD schon die Nase voll hatte und 45 Minuten Verspätung nicht in meine weiteren Pläne passten, bin ich von Bord gegangen und habe mich auszahlen lassen… Gut so… bei der Schlagseite…



Es ging dann wieder mit der Fähre, auf der ich schon letztes Jahr Bekanntschaft mit den Jungs von der Coast Guards gemacht habe, auf die New Jersey Seite nach Port Imperial (7 USD). Wegen des traumhaften Wetters habe ich mich dazu entschlossen, einfach mal eine Zeit zu Fuß mich entlang des Ufers zu bewegen und unser Hotel für Januar 2008 zu erkunden, ob wir wirklich einen so spektakulären Ausblick erwarten dürfen.

Dabei kann man ohne Coast Guards in Ruhe die Schiffe fotografieren… und sicherlich auch toll hier vis-à-vis im ARTHUR’s LANDSTAGE essen und den Schiffen zugucken.

Da leider am Wochenende nicht alle Fähren fahren, brachte mich der Hotel-Shuttle zurück, damit ich nochmals mit der Fähre übersetze.



Eigentlich geht von dort direkt ein Wasser-Taxi direkt nach Red Hook. Aber das habe ich gerade verpasst. Deswegen ab in ein Taxi und für 20 USD durch die halbe Stadt nach South Harbour. Dort für 10 USD nochmals ein Ticket für das Wasser-Taxi gekauft.



Man kommt wirklich toll an die CROWN PRINCESS heran.



Vor allem hat die Hoppelei sehr viel Spaß gemacht. Oben hoppelt man mehr von Ort zu Ort und wenn der Kapitän auch mehrere Versuche braucht um in Battery Park anzulegen, war es schon sehr spannend, wenn man am Raten war, ob man überhaupt noch von Bord kommt.



Es war schon klasse, wenn man die New Yorker bei so alltäglichen Sachen, wie Sonnenbaden in Greenwich Village auf der Höhe von Christopher Street beobach-ten kann. Diese Form der Nachnutzung der alten Piers ist total genial.



Man sieht leider nicht nur die schönen Seiten New Yorks, sondern leider auch die Leere hier, die der 11. September 2001 hinterlassen hat.

Dieses Loch wird zwar „gefüllt“, aber irgendwie fehlt hier doch etwas.

Da wir zum Glück an der 41st Street Ecke 12nd Avenue anlegen, brauche ich bis zum Cruise Terminal nur etwa 7 Minuten zu laufen. Auf dem Parkdeck werde ich erst mal zusammen“geschissen“, weil man mich für einen Fotografen hält und man will mir zunächst nicht glauben, dass ich nur auf dem Parkdeck bin, um mein Gepäck aus dem Auto zu holen. Zum Glück habe ich jedoch meine Cruise-Tickets dabei und habe nochmals höflichst erklärt, dass ich solange Sightseeing gemacht habe, weil man mit dem Check-In noch nicht so weit sei.

Als ich in der Abfertigungshalle ankomme, werde ich aufgefordert, meine Kamera, die um den Hals trage, einzupacken. Daher gibt es keine Bilder von der Einschiffung. Sie verläuft allerdings unspektakulär. Ich kann mir selbst zwischen ca. 20 Schaltern, aussuchen, zu wem ich will.

Bei CARNIVAL stehen dagegen lange Schlangen.

Da ich nun alleine unterwegs bin, verzichte ich auf das obligatorische Foto und bin schnell an Bord. Meine Kabinennummer kann ich mir ja gut merken 5000. Empfangen werde ich wie bisher auf jedem NCL-Schiff: Freundlich und nett!!! Ich fühle mich zu Hause!

Nun habe ich meiner Vorankündigung zu diesem Bericht erläutert, dass ich nur zu 0,00000001% enttäuscht war. Lassen wir mal zunächst diesen Anteil den Anfang machen, in der Mitte gibt es noch ein paar Worte zum Thema perfekter Service UND DARÜBER und am Schluss gibt es nochmals Geschichten von Murphey, der am nächsten Morgen im WINDOWS voll zugeschlagen hat und der Rest soll sich mit den tollen 99,99999999% befassen.



Es mag jetzt etwas überzogen klingen. Aber ich verstehe unter den Service vor dem Zubettgehen, dass ich den Rest der Überdecke nicht noch selbst woanders verstauen muss…

Und vor allem diese Rückenlehne an der Wand, die tagsüber das Bett zu einem Hilfssofa verwandelt, ist nachts der Albtraum… Ständig stößt man dagegen an!



Auf dem gesamten Schiff sieht man diese Stellen am Spiegel (egal ob Kabine oder Spiegel im Fahrstuhl).

Das wäre mal schön, wenn man diese Stellen mal reparieren oder die Spiegel austauschen könnte. Ansonsten merkt man nirgends das Alter des Schiffes an.

Wie nennt man eigentlich diese Stellen?



Es fällt schon positiv auf, dass die Farben nicht so grell und leuchtend sind, wie auf der NORWEGIAN PEARL.

Der eine oder andere mag jetzt vielleicht nörgeln, dass Pastellfarben out seien, aber ich mag das Dezente.

Jede Etage war farblich anders akzentuiert. Die Muschel mit der Kabinennummer hatte jeder.

1. Außenkabine vorne am Bug auf der Steuerbordseite.



Nun die Kabine ist NCL-Durchschnitt. Nichts aufregendes. Aber alles vorhanden, was man braucht…



Die üblichen Bäder von NCL mit Kabinenwänden.



Was ich wieder sehr gut finde: Der Fön befindet sich im Badezimmer und nicht wie auf der NORWEGIAN PEARL am Schreibtisch.



Auch der WC-Bereich wieder toll mit eigener Schiebetür abgetrennt.



Sehr gut gefällt mir, dass das Schiff auf

Kontinental-europäische,
britische,
amerikanische

Bedürfnisse stromtechnisch ausgelegt ist.

Die Verfügbarkeit von drei verschiedenen Steckdosen-typen habe ich bislang noch auf keinem anderen Schiff gesehen.



Was ich allerdings nicht mehr buchen würde: Eine Kabine mit einer Luke! Da kann man noch ein kleines Kind unterbringen, wenn man eine Decke hineinlegt…



Einen Kühlschrank und Internet habe ich vermisst.

Auch ein kleines Ärgernis, was ich aber auch von vielen Hotels kenne: Warum prüft man nie mal nach, ob Batterien noch so voll sind, damit man auch noch umschalten kann oder ersetzt mal auch eine Fernbedienung, statt sie mit Klebeband zusammenzuhalten.



Safe – also sonst ist alles da!!!



Alternativ mal die 5016 als Außenkabine mit Fenster…



Das sieht doch schon heller und freundlicher aus…



Oder 5017 – eine Innenkabine, …



In der man sich sicherlich auch wohlfühlen kann.



Ich freue mich über das „Fußballfeld“ vor meiner Kabine. Eigentlich kann man hier bequem ein paar Tische hinstellen und einen Stehempfang abhalten.



Überall auf dem Schiff stößt man auf die Spuren ihrer asiatischen Vergangenheit…



Sicherlich gibt es noch höhere und glitzerndere Lobby-Hallen. Aber ist diese nicht wunderschön???



Schönes Tageslicht, das hereinfällt.



Wenn man von Deck 13 im mittleren Fahrstuhl nach unten startet, dann ergibt sich folgendes Bild:



Was sehr schade ist: Hinter diesen „Berliner Balkonen“ befinden sich LEIDER reine Innenkabinen ohne Blickmöglichkeiten durch einen einseitigen Spiegel. Daraus so Promenaden-Innenkabinen zu machen, wäre doch einfach nur geil. Übrigens hier sieht man meine Champagner-Bar, in der Künstler auftreten, die dann die gesamte Lobby mit Musik entzücken und entsprechend anlocken.



Unten die Rezeption.



Ich finde es einfach klasse!!!



Man hat den Eindruck, dass beim Planen ein Feng-Shui-Meister mit ins Boot besser mit auf das Schiff genommen wurde. Ich fühle mich insgesamt wahnsinnig wohl!!!



Auch die Wasserspiele unter dem Klavier, die leider nur tagsüber an sind: einfach schön.

Es waren viele Münzen im Brunnen.

Schön, dass viele so den Wunsch äußern, wieder zu kommen!



In den anderen Fahrstühlen: schönes Holz, statt nur Messing oder Spiegel. Es ist warm und angenehm in der Erscheinung. Kleine Details, wie ein Podest, das man als Ablage nutzen kann.



Eine Bibliothek zum Verweilen und Wohlfühlen.



Internet-Plätze mit dem schönsten Ausblick nach draußen!



Überhaupt dominiert Holz auf dem Schiff, so wie hier im Zugang zur Kunstgallerie.



Alle öffentlichen Haus-telefone sind in diesem historischen Stil gehalten.



Und die Verlockungen im Café…



Gänge, in denen es etwas zu gucken…



… und staunen gibt.



Die Hoteldirektion ist in deutscher Hand… nur beim Chefkoch fällt auf, dass eine Flagge fehlt… und den Grund sieht man beim näherer Betrachtung…



Bayern wurde bislang als souveräner Staat von der UN noch nicht anerkannt…



Typisch für ein ehemaliges asiatisches Schiff: Ein Mahjong-Zimmer darf natürlich nicht fehlen.



Noch alles vorhanden…



Und auch noch überall die Spuren als SUPERSTAR LEO…



Die Fotogalerie, die nicht fehlen darf…



Die Disco, die nach einer Gesellschaft der Konkurrenz benannt wurde…



… und in der es sich bestimmt auch gut aushalten lässt…



Was mir sehr gut gefallen hat: Die Farborientierung in den Treppenhäusern. Wenn unser Teppich nicht rot war, sondern grün oder blau, wusste ich immer sofort, du bist hier verkehrt!



War mir eigentlich auch noch nie bewusst, dass es sechs verschiedene Barkarten gibt. Das nächste Mal muss ich unbedingt mal das Water-Menu ausprobieren.



… und dieses Mal mein Lieblingsgang mal von der anderen Seite fotografiert…



Die Shanghai Bar. Leider in einem Transitgang, aber toll herausgemacht…



Nicht so steril, einfach robust und kernig.



Endlich mal Jaffa-Möbel in einer sehr harmonischen Form zusammengestellt…



Mir hat es dort sehr gut gefallen, weil es immer etwas zu gucken gab.



Für alle Nimmersatte: Das BLUE LAGOON.



Wirkt wie ein SB-Restaurant – ist aber keines…



… auch mit sehr ungewöhnlichen Sitzmöglichkeiten.



Bei der Wan-Tan-Suppe und bei den gebratenen Nudeln hatte allerdings die NORWEGIAN PEARL die Nase voraus!!! Das war mir zu amerikanisch.



Es ist einfach so gemütlich, dass manche sich auch nicht mehr die Mühe machen, den Weg zur Kabine zu finden…



Die Champagner-Bar…



an dem die beiden „Midnight Train to Georgia“ gesungen haben… Eine echte Gänsehaut habe ich bekommen.

Ferner habe ich den Cocktail bekommen, den ich versucht hatte, auf der NORWEGIAN PEARL zu bestellen und der total verwässert war. Hier schmeckte man alle Zutaten heraus.



Auch hier, um das ganze wieder loszuwerden: Der Fitnessraum mit einem großzügigen Angebot.



Gehen wir mal nach draußen. Ich mag klare Formen, die nicht überzogen schnörkelig sind. Deswegen fand ich es hier sehr angenehm.



Auch so diese Reis-Terrassen-Form finde ich angenehm am Heck.



Auch die Kinder haben ihre eigenen Bereiche, so dass man in anderen Bereichen weitestgehend seine Ruhe hat.



Und nachts auch immer schön für einen Spaziergang…



Leider konnte ich es nicht ausprobieren, obwohl es ziemlich warm war…



Oder auch der Poolbüffetbereich.



Einfach schön…



Das ist der Bereich, der mehr dem SB-Restaurant angeglie-dert ist.



Und irgendwann wird es immer heller… und man erlebt in den zwei Stunden zwischen 05.30 Uhr und 08.00 Uhr…



Die Verrazzano Narrows Bridge, wie wir näher kommen.



… meinen ersten echten Sonnenaufgang am Horizont…



… wie die Silhouette der Skyline sich in der Morgensonne sonnt…



… und natürlich Miss Liberty. Obwohl schon zig Mal vorhanden, aber immer wieder animiert sie einen dazu den Finger auf den Abzug zu halten…



Die Promenade war einfach auch zum Verweilen gedacht…



Das ist beispielsweise Henry’s Pub. (Klasse Hinweise!)



Mit einer tollen Karaoke-Anlage… leider nur insgesamt dann bei Veran-staltungen viel zu klein…



… und einfach draußen sein Getränk genießen kann, wenn man keine Lust auf Karaoke hat.



LE BISTRO sieht natürlich absolut edel aus… irgendwie römisch-griechisch angehaucht…

Hier wurde auch im wahrsten Sinne des Wortes die Schokoladenseiten des Schiffes serviert, mit dem Erfolg, dass es sofort ausgebucht war.



Dumm war es bloß, wenn man dann während der Mini-Kreuzfahrt keine vernünftige Hose mithatte…



Denn Shorts und Jeans passen in dieses Ambiente nun wirklich nicht rein…



Die Spinnaker-Lounge auf der NORWEGIAN PEARL ist hier auf der NORWEGIAN SPIRIT die GALAXY OF STARS.

Mir gefällt es eben, dass „normalere“ Möbel ausgewählt wurden auch die Farben „moderater“ sind.



Gerade während des Aufenthaltes im Cruise-Terminal Manhattan konnte man so schön dem Treiben auf der VEENDAM zugucken.



Wer wollte, konnte hier das Gefühl mal nacherleben, wie es ist, hinter einem Steuerrad zu stehen und das Schiff gegen die Kaimauer zu fahren…



… oder einfach den Ausblick auf Midtown genießen…



Nachts war es eigentlich noch viel schöner…



Irgendwie alles dezent und nicht so grell…



Über diese Wendeltreppe ging es direkt zum Kapitän, …



dem man bei der Arbeit zugucken konnte.



Hier werden die Geschichten dieses Schiffes erzählt…



… auch wenn sie heute nicht mehr SUPERSTAR LEO heißt…



… und das im Zeitalter von modernen Beschriftungsgeräten, mit denen man sauber alles schön überschreiben kann…



Erlebte Geschichte – warum also verleugnen?



… eben von Anfang an!



… und immer hautnah dabei…



… auch nachts, wenn es zum Beispiel wie hier durch die Verrazzano Narrows Bridge geht und andere Kapitäne kurzerhand den Vorhang zuziehen lassen…



Widmen wir uns mal langsam dem Gaumen zu. Für das CAGNEY’s, das wie man sieht, in einem China-Restaurant eingerichtet wurde, habe erst für 23.00 Uhr eine Reservierung erhalten. Gegen 22.45 Uhr frage ich höflich nach, ob nicht doch schon ein Tisch bereit ist. Ich bekomme einen Katzentisch. Typisch für Alleinreisende. Allerdings bringt auch so ein Tisch gewisse Vorteile. Man bekommt Sachen mit, die man sonst nicht mitbekommen würde…



Äußerst stilvoll eingerichtet…



… mit vielen Bildern aus der jüngeren chinesischen Geschichte des letzten Jahrhunderts…



… und natürlich Banketträumen, wie sie in guten China-Restaurants in Asien Gang und Gebe sind.



Für 20 USD erwartete einen diese New England Clam Chowder (Muschelsuppe). Hier eine neue Edel-Version, die total fast fein püriert war und die ich bislang noch nicht erlebt habe. Ich kenne sie weiß, wie nördlich von Boston üblich und rot südlich. Das war auch für mich neu.



Die Vorspeise:

Crab Cakes – ob aus Maryland weiss ich nicht mehr – aber bestimmt genauso gut oder nicht gar besser. Die Krabben waren nämlich nicht zu durchgematscht, sondern hatten noch Struktur.



Ein „echter“ Cesar’s Salad, der immer frisch an einem Servicewagen im Restaurant angemacht wurde, jedoch nicht so ganz meinem Geschmack entsprach, da ich lieber die feinen Scheibchen Parmasan habe, als die grob geraspelten. Das war mir dann zu fein und staubig zwischendurch. Als man jedoch abräumen wollte und feststellte, dass ich so wenig davon gegessen hatte, wollte man auch gerne wissen, warum.



Als ich es erläuterte, bot mir die Kellnerin an, mir sofort einen neuen zu machen. Das wollte ich nicht und sie meinte, dass ich aber dann unbedingt wiederkommen müsse, damit sie mir beim nächsten Mal einen neuen Salat anrichten könne.

Zunächst kommen jedoch die Beilagen. In den Zwiebeln hätte ich mich baden können. So lecker und knusprig dünn… Bei den Pommes wusste ich nicht, was an denen besonderes sein sollte, das sie so besonders angepriesen wurden.



Pazifik-Lachs mit einer Alaska King Crab was-auch-immer… Auf jeden teilten mir Freunde später mit, dass die Dinger arschteuer sind und jede Linie, die das noch anböte etwas Besonderes sei. Der Inhalt war schon sehr lecker – mit einer feinen Soße und überbacken… Schade bloß, dass es einen Teller für die Schalenreste erst auf Anfrage gab und ich zwei Gabeln erwischt habe, bei denen ich ständig drauf gebissen habe, weil die Zinken schon verzogen waren.



Und das war dann die Dessertauswahl. Für was ich mich entschieden habe, geht euch nichts an…

Es war auf jeden Fall sehr viel los. Von meinem Logenplatz konnte ich dann auch beobachten, wie ständig irgendwelche Leute aus den Banketträumen heraus liefen, um ihre Kellner einzufangen.

Bei mir stimmte auf jeden Fall der Service, so dass auch wieder zusätzliches Trinkgeld (zu der Zuzahlung von 20 USD) floss. Auch der Maitre (weiblich aus der Ukraine) hatte die Augen überall und hatte stets nachgefragt, ob alles in Ordnung sei. Welch ein Unterschied zur GOLDEN PRINCESS. Service, so wie ich ihn liebe.

Nachtrag vom September 2009: Der Maîre ist Luiza und ich habe sie auf der NORWEGIAN JADE wiedergetroffen:



Wir haben bislang drei Mal zugezahlt:
Nachtrag September 2009: schon öfters...

LE BISTRO auf der NORWEGIAN DREAM und NORWEGIAN JEWEL
TEPPANYAKI auf der NORWEGIAN PEARL, NORWEGIAN JEWEL und NORWEGIAN JADE
CAGNEY’s auf der NORWEGIAN SPIRIT
SUSHI auf der NORWEGIAN GEM
Italienisches Restaurant (mit wechselnden Namen) auf der NORWEGIAN GEM, NORWEGIAN SUN, NORWEGIAN JADE

Bislang sind wir vom Ergebnis nie (September 2009: meistens nicht) enttäuscht worden. Die Leistung und die Qualität des Essens ist einfach großartig.



Die Alternativen ohne Zuzahlung wäre zum Beispiel der GARDEN ROOM gewesen,



… der innen so aussieht.



WINDOWS ist die andere Alternative, in dem auch das Frühstück serviert wurde.



Schönes Restaurant – aber bei mir hatte Murphey voll zugeschlagen:

Die Wartezeit betrug nicht einmal 5 Minuten. Ich freue mich darüber, dass der Maitre vom CAGNEY’s hier ist und denke, dass alles gut läuft…

Ich soll mit einem anderen Paar zu den Tischen 21 (meiner) und 22 (von dem Paar) geführt werden….




Unterwegs vergisst der Kellner die Nummern und versucht uns zusammen am Tisch 22 zu platzieren, weil er die Tische 20 und 21 nicht findet. Ich weigere mich. Darauf erhalte ich einen Tisch für mich am Fenster zugewiesen.



Es kommen vier Personen vorbei, die mir Kaffee anbieten. Viermal sage ich, dass ich grünen Tee gerne hätte. Mir wird erklärt, dass man ihn nur in Beutel führe. Als dann endlich die Teebeutel kommen, erklärt man mir, dass man leider keinen grünen Tee finden könnte.

Ich bestelle meinen üblichen Früchteteller, Lachs und Eier, damit ich mir wieder mein Egg Benedict auf Lachs selbst bauen kann, den es wieder nicht gibt…



Irgendwann kommt auch die Früchteplatte und der Kellner mit dem Gebäck ist auch unterwegs. Als kein Croissant auf dem Tablett ist, bitte ich um ein Croissant, auf das ich immer noch warte…

Auf jedem Schiff sieht allerdings die Platte anders, die wir schon auf allen hatten.



Später folgt der Lachs, den ich jedoch zur Hälfte nur esse, weil ich den Rest jedoch als Bausatz für mein Egg Benedict auf Lachs brauche. Man will ihn mir wegnehmen, und ich musss ihn beharrlich verteidigen.



Als dann die Eier kommen, stelle ich fest, dass keine Butter da ist und und als der Toast erst 10 Minuten später kommt und dann leider nicht in der Vollkornversion, wie bestellt, da nicht mehr vorrätig, wird es auch mir zu bunt und ich bitte den Maitre von gestern zu mir an den Tisch.

Sie entschuldigt sich, dass eben alle auf einmal gekommen seien und bietet mir an, dass man alles nochmals frisch zubereitet, was ich ablehne, da ich auch mal irgendwann von Bord muss.



Zwischenzeitlich sitze ich nämlich untypisch amerikanisch schon eine geschlagene Stunde im Restaurant und die letzte Ansage der Kreuzfahrt-direktorin, dass man möglichst bald das Schiff verlassen möge, ist gekommen – und ich habe noch nicht gepackt und mein Frühstück kalt.



Ich hätte mir auch das Leben einfach machen und mich selbst bedienen können, zu mal es dort auch sehr schön.

Auch dort hatte am Tag zuvor einen netten Maitre getroffen, mit dem ich mich ein paar Minuten unterhalten habe, als ich mich nach den Getränken erkundigt habe, weil ich die Wagen bzw. Getränkekellner vermisst habe, die ich sonst von NCL kenne.



Der Maitre entschuldigt sich mit dem Wetter, das sehr viele Leute in die Außenbereiche gelockt hätte. Man hat daher sich kurzfristig entschlossen, ein Teil der Sachen in die Außenbüffets zu verschieben und entsprechendes Personal mit zu verschieben, um den Gästen entgegenzukommen. Einem Argument, dem man gut folgen konnte.



Er erkundigt sich, wie es mir hier im Gegensatz zu den anderen NCL-Schiffen gefalle und freut sich außerordentlich auf meine Aussage, dass sich die NORWEGIAN SPIRIT zu meinem Lieblingsschiff entwickeln könnte.

Dass ich nur einen „Snack“ auf meinem Teller habe, fällt ihm auf und er will sofort wissen, ob es mir nicht schmecken würde. Als ich ihm erläutere, dass ich nur meinen üblichen „Mitternachtssnack“ tauschen musste, weil meine Reservierung bei CAGNEY’s erst um 23.00 Uhr sei.



Er bietet mir an, mich zu einem früheren Zeitpunkt in einem anderen Restaurant unterzubringen, falls es mir zu spät sei, was ich dankend ablehne, da ja sicherlich Stornokosten anfallen würden. Daraufhin meinte er, dass es seine Sache sei, das zu regeln.



Übrigens mein Getränk wurde dann von einer der Abräumerinnen mir besorgt.
Auch sie meinten in ihrer freundlichen Art: auch Eistee, Wasser, Kaffee oder Tee würden sie mir vom Büffet holen, auch wenn es umsonst ist, damit ich nicht ein 2. Mal laufen müsste.
Ich liebe einfach den Service bei NCL.



Die Show im STARDUST THEATER habe ich leider verpasst. Nur das Ende habe ich miterlebt.



Aber irgendwie ist es um einiges schöner, als auf der NORWEGIAN PEARL.



Vor allem, weil man bequem sitzt und Platz hat und vor allem Getränke abstellen kann…



… und vor allem, weil es so gestaltet ist, dass man auch als Viel-Zu-Spät-Kommer eine diskrete Ecke findet, in der man unauffällig verschwinden kann. Genauso in der man unauffällig verschwinden kann, falls einem das Programm nicht zusagt.



Irgendwie schöner als auf der NORWEGIAN PEARL.



Soweit ich die letzten fünf Minuten der Show sehen konnte, muss es ganz nett gewesen sein.



Und hier die „Schmuddel“-Ecke des Schifes:

Das Casino und die angrenzende Bar.



Das übliche Casino-Angebot, wobei ich großzügig für 20 USD Lose gekauft habe, um 2.000 USD zu gewinnen. Zumindest habe ich 5 USD wieder ausgeholt.



Hinter der Bar… dann doch noch die „Rache der NORWEGIAN PEARL“…



… schon wieder Betten in den Loungen…

Insgesamt habe ich mich auf der NORWEGIAN SPIRIT sehr wohl gefühlt.

Es vereinigt das gemütlich-schöne auf der BLACK PRINCE aber eben in einer Dimension etwas kleiner als auf der NORWEGIAN PEARL und damit etwas übersichtlicher. Dadurch, dass sie ja nicht ganz neu ist, bringt sie ja schon etwas Geschichte mit, die man ihr auch ansieht – vor allem ihr „Vorleben“ in Asien als SUPERSTAR LEO.

Daher besteht ein ähnliches Angebot – wobei allerdings die Hardware einfach schöner ist: z. B. das STARDUST THEATER. Die Sitze in der NORWEGIAN PEARL habe ich als unangenehm empfunden.

Gerade bei den Farben fällt auf, dass nichts ins Auge springt und man ins offene Meer gucken muss, um die Augen wieder zu beruhigen.

Die „negativen“ Vorfälle auf der NORWEGIAN PEARL und NORWEGIAN SPIRIT muss man auch unterschiedlich bewerten. In einem Fall wollte man wohl bewusst auf Konfrontationskurs gehen, während man auf der NORWEGIAN SPIRIT davon ausgehen kann, dass es unter Murphey’s fällt. Alle waren einfach auf der NORWEGIAN SPIRIT einen Tick freundlicher, was
vielleicht auch an dem Schiff selbst liegt. Viele der Crew-Mitglieder haben immer nebenbei erwähnt, dass es auch ihr Lieblingsschiff sei. Das könnte die Ursache sein, dass alles eben ein Tick freundlicher läuft.

Schade, dass sie nicht auch in Europa eingesetzt wird. Also werden wir ihr folgen müssen, um sie nochmals länger zu erleben.

Anzahlungen sind ja schon geleistet, mal sehen, welche Routen angeboten werden.

Vielleicht versteht ihr jetzt, warum es in meinen Augen einer der perfektesten Schiffe ist, auf denen man reisen kann. Bestimmt kommt dieser Satz noch häufig.

Denen, die bereits gebucht haben, wünsche ich eine tolle Reise und dass ihr sie genauso „lieb“ habt, wie ich. Lasst sie ganz!!!

Wir werden jetzt uns zunächst auch mal der NORWEGIAN GEM widmen und mal schauen, was uns dort erwartet.

Herzliche Grüße aus der Luft zwischen Houston und Amsterdam
HeinBloed

11. NORWEGIAN PEARL



Norwegian Cruise Line
24. - 25.09.2007
Seattle - Vancouver



93.000 t
Meyer Werft, Deutschland
2006
2.376 Passagiere (UB)
NYR - noch nicht bewertet
(Stand 2007)

Der ursprüngliche Reisebericht umfasste auch die GOLDEN PRINCESS. Aufgrund der Darstellung als Blog, wird an dieser Stelle der Reisebericht für den NORWEGIAN PEARL-Teil begonnen.

Der Anfang auf der GOLDEN PRINCESS kann hier nachgelesen werden:

http://heinbloed-cruiseblogs.blogspot.com/2008/09/10-golden-princess.html

Im Bus sitzen sowohl Gäste für die SUN PRINCESS als auch die NORWEGIAN PEARL. Als der Busfahrer fragte, ob jemand zufällig die Schiffsnamen und die Anlegestellen kennen würde, machte sich natürlich meine Vorbereitung für das Shipspotting bezahlt…

Gegen 12.45 Uhr sind wir bereits am Pier 66.

Als wir aussteigen wollen, werden wir aufgefordert uns wieder hinzusetzen.



Ein Angestellter von NCL kommt in den Bus und heißt uns zunächst herzlich willkommen.

Dann erläutert er uns kurz den Weg, den wir ablaufen müssen.

Im Terminal sind jede Menge Mitarbeiter, die uns den Weg weisen.

Auch hier wird unterschieden:

US-/Canada-Check-In
Latitude Check-In (aber nur für US-/Canada-Check-In)
Non US-Check-In

Wir werden an den Non US-Check-In gelotst und sind in 5 Minuten dran. Es war in diesem Fall sehr praktisch nicht auf den Status als Latitude-Mitglied zu bestehen.

Wie üblich alles sehr professionell und in einem Abwasch ist alles erledigt.

Da wir ja die NORWEGIAN PEARL bereits von der Jungfernfahrt im vergangenen Jahr kennen, lassen wir mal die allgemeinen Beschreibungen weg und beschränken uns auf Neuentdeckungen.

Als wir in der Kabine ankommen, wird noch geputzt. Als wir erklären, dass wir nur die Sachen abstellen wollen, wird es zur Kenntnis genommen, aber werden wir eigentlich so richtig begrüßt, noch sonst irgendwie zur Kenntnis genommen.

Erst als wir fragen, ob wir mal unser Bad benützen dürfen, bekommen wir die Antwort: „Sie können tun und lassen was Sie wollen: Es ist ja ihre Kabine!“ Eine ungewöhnliche Reaktion eigentlich, die wir von unseren anderen NCL-Fahrten nicht kennen.



Wir haben die Mini-Suite für weniger als ein Hotelzimmer bekommen…



Unsere Lieblingsbäder erleben eine Steigerung, in dem es eine kleine Badewanne gibt. Aber auch hier nicht mit einem Duschvorgang für den morgendlichen Tanz, sondern wieder mit einer Kabinenwand.



Unser Horror, wieder ein Doppelbett mit einer Bettdecke…



Wir stellen fest, dass sie es zwischenzeitlich geschafft haben, die Kaffeemaschinen zu befüllen, die wir damals nicht nutzen konnten…



… und dass die Mini-Suiten nicht für das Auseinanderbauen der Betten konzipiert wurden… denn einer ist immer der Schrankblockierer.

An den Kleiderschrank kommt man nicht mehr dran.

Keine Ahnung was war: Ich habe aber sehr schlecht geschlafen. Das Bett hatte eine merkwürdige Höhe. Wenn man auf der Bettkante saß, schwebten die Füße im Freien.



Wir genießen auf dem Balkon den Ausblick auf das tolle Terminal Pier 66…



… und die Skyline in Seattle.



Die Stimmung auf dem Schiff gefällt uns unheimlich gut.

Sei es beim Ablegen in Seattle, wo die Polonaise durchläuft.



Oder später auf dem „heimischen“ Balkon.

Leider können wir nicht identifizieren, ob es sich hier um die

NOORDAM
SUN PRINCESS
oder
RADIANCE OF THE SEAS

im Hintergrund handelt.

Unsere Stimmung wird eigentlich sehr durch die Crew getragen – und dass wir das Rennen gegen die RADIANCE OF THE SEAS gewonnen haben…

Im Blue Lagoon werden durch eine sehr nette ukrainische Kellnerin bedient. Da ich mich immer auf Russisch bedanke, sagt sie irgendwann, dass es mit meinem Akzent so witzig klingen würde… So kommt man ins Gespräch.



Ansonsten kann ich vom Blue Lagoon berichten:

1. Die Wan-Tan-Suppe ist bessser geworden. Die Suppe schmeckt nach Suppe – nur der Teig ist etwas amerikanisch dick statt chinesisch hauchdünn…
2. Sie haben wohl neues Geschirr. Irgendwie habe ich es anders in Erinnerung.



3. Das Shepard’s Pie ist richtig klasse.



4. Bei den Nudeln haben sie auch sich stark verbessert. Schmeckte dieses Mal zig Mal besser als vor einem
Jahr.

Als ich spät abends nach meinem Douglas Ward frage, bittet mich die Rezeptionistin, ob sie mal bei NORWEGIAN DREAM nachgucken dürfte. Sie identifiziert dort den Namen eines Kapitäns und meinte auf einmal, dass sie mich doch irgendwo her kennen würde.

Während der Poolparty weht ein ziemlicher Wind. Mit Kamera, einem Cocktail und einer Mütze auf dem Kopf musste ich mich entscheiden, was nun. Intuitiv versuche mit dem Cocktail-Glas-Hand nach der Mütze zu schnappen. Die Mütze habe ich gerettet. Nur sah ich leider so aus, als ich ob gerade abgestochen worden wäre. Denn in dem Glas befand sich Tom + Cherry und das Zeug klebt und ist kalt. In der Aufregung verlieren wir etwas die Orientierung auf dem Weg zur Kabine. Wir treffen auf einen Sicherheitsoffizier, den wir nach dem Weg fragen. Er gibt kurz seinen Mitarbeitern Instruktionen, was sie tun sollen und eskortiert uns als Vorhut zum nächsten Treppenhaus. Er in seiner Sicherheitsuniform sorgt schon dafür, dass alle anderen bei unserem Anblick sofort zur Seite springen. Erst als wir im Treppenhaus sind, fragt er uns, ob wir den Rest alleine schaffen oder ob er weiter uns helfen soll.

Ich nutze die Gelegenheit um zum Friseur zu gehen. Inkl. Auto-Tipping war es mehr als 40 USD. Aber bei 100 USD Bordguthaben, für die Optionsbuchung im Wert von 250 USD auf die nächste Reise, muss man ja irgendwie die 100 USD wieder loswerden.

Sehr angenehm war es auch bei der Reservierung unseres Tisches. Wir haben uns für das Teppanyaki entschieden, da wir ja noch meine Coupons hatten. An einem zentralen Tisch, liegen alle Speisekarten aus, so dass man nicht von Restaurant zu Restaurant rennen muss. Wir werden gebeten pünktlich zu erscheinen, da man erst beginnen kann, wenn alle Gäste da sind.



Wir waren pünktlich da und saßen zu neun Personen um eine heiße Platte.

Die anderen kannten wir vom Internet, nur wussten wir es zu diesem Zeitpunkt nicht.

Im Preis ist eine Miso-Suppe und ein Salat, sowie am Schluss ein Eis inkludiert.

Gebratenen Reis gibt es ebenfalls für alle.



Sowie ein paar Schrimps und etwas gegrilltes Gemüse.



The Show must go on…



Mein Hauptgang bestand aus Filet Mignon und drei Riesengarnelen.

Da aber immer unterschiedlich Fleischsorte nach Fleischsorte zubereitet wird, kann es durchaus sein, dass einer sehr schön verteilt ist – ein anderer alles am Anfang der Show bekommt und ein anderer am Schluss der Show.



Saubermachen ist Bestandteil der Show…



Schade bloß, dass die Pinguin-Fütterung bloß am anderen Tisch stattfand.

Die nicht gefangenen Stücke sieht man so schön am Boden…

Satt geworden bin ich irgendwie nicht richtig und hole mir noch im SB-Restaurant ein Betthupferl…

Den Coupon wollte man mit der Begründung, dass es sich um eine 1-Nacht-Kreuzfahrt handelt nicht annehmen. Bei einer 1-Nacht-Kreuzfahrt gebe es keine 1. Nacht.

Die Rechnung wird jedoch sehr diskret in einem Lederetui überreicht.



Weil die Sitzverhältnisse unverändert schlecht sind, kommen wir nicht mehr ins Theater rein und können nur mal ein Bild von dem machen, was wir verpassen.



Wir besuchen mal den Brückenbeobachtungspunkt auf Deck 11 bevor wir auf unsere Kabine gehen. Leider sind die Vorhänge zu. Dennoch kann man die Instrumente beobachten, die für das Publikum vor dem Fenster angeordnet sind.

Es ist nach 22.00 Uhr und unsere Betten sind immer noch nicht abgebaut. Da wir immer die Chicagoer Zeit in uns haben, sind wir eigentlich müde.

Wir haben ja noch einen Coupon für einen Drink und gehen daher in die Lobby-Bar.

An der Rezeption haken wir nochmals wegen des Coupons für das Essen nach. Dort wird uns bestätigt, dass es keine Gültigkeit hätte, obwohl heute „Day of Embarkation“ ist. Also heben wir ihn für die NORWEGIAN GEM auf, um uns überraschen zu lassen, was für eine Begründung ihnen dann einfällt, damit er nicht angenommen wird.

In der Lobby-Bar kommt es leider zu der Begegnung, die dazu führt, dass wieder nur 99:1 gewertet wurde, auch wenn mit anderen Vorzeichen.

Wir beobachten, dass der Kellner sich langweilt und in der Ecke steht und wenn er herum läuft, immer wegguckt. Nach 15 Minuten frage ich an der Theke nach, ob es auch möglich wäre, etwas zu trinken zu bestellen.

Unser Coupon wird akzeptiert, wobei wir 3 Getränke bestellen müssen, um eines davon umsonst zu bekommen.

Mein alkoholfreier Cocktail schmeckt total verwässert. Die Gegenprobe bestätigt meinen Eindruck.

Mit dem Glas gehe ich zu der Theke zurück.

Die Dame nimmt mein Glas. Schmeißt Strohhalm und Kirsche in den Müll. Gibt den Inhalt meines Glases in den Mixer, fügt ein paar Zutaten hinzu und kippt das Ganze in mein Glas ohne Strohhalm und Kirsche zurück und meint zu mir, dass ich es jetzt trinken könne.

Ich nehme das Glas und gehe damit direkt zur Rezeption zu der Mitarbeiterin, die mich mit unserem Coupon hat abblitzen lassen und verlange den Bar-Manager zu sprechen. Die Mitarbeiterin an der Rezeption ein erstklassiges Gespür für brenzlige Situationen.

Während das Telefon wild an der Bar bedient wird und sich die Bardame rechtfertigen muss, kommt die Rezeptionsmitarbeiterin und meint, dass man nochmals nachgelesen hätte, und dass ich wohl Recht hätte: Heute wäre ja „Day of Embarkation“ und man würde mir gerne die 20 USD wieder gutschreiben…

Der Bar-Manager kommt und hört sich alles an. Das Corpus Delicti wird gesichert. Nach dem ich erkläre, dass ich definitiv keinen neuen Cocktail möchte, bietet man mir an den Cocktail zu stornieren…. Und berechnet mir kurzerhand das 3. kostenlose Getränk vom Coupon. Die von der Bar haben ein Gespür dafür, wie man die Kunden vergrault… Denn der Bar-Manager wird nämlich bevor er weggehen konnte, vom Nachbartisch geschnappt, der sich darüber beschwert, dass sie seit 20 Minuten darauf warten, endlich bestellen zu können und niemand vorbeikäme. Er erklärt sich für nicht zuständig und läuft zu seiner Bardame, um sie zusammenzufalten. Es kommt wohl zu einem heftigen Wortgefecht, denn die Bardame erinnert mehr an eine Figur aus der RTL-Serie „Frauenknast“ und lässt sich wohl von ihrem Chef nicht alles öffentlich sagen…

Irgendwann kann ich wieder nicht schlafen, wobei es schon 04.30 Uhr ist, als ich an der Blue Lagoon Bar auftauche. Zu essen gäbe es nichts mehr, da seit 04.00 Uhr bereits Frühstück oben angeboten wird. Aber für eine Tasse Tee oder Kaffee und ein bisschen Kuchen wäre es doch nett, wenn man bleiben würde… Warum nicht? Eine kleine Stärkung vor dem Herumstreunen schadet nicht.



Man erinnere sich an den Tag…



… und das ganze mal nachts…



… inkl. Vollmond…



Ahh… der Modellbauer aus dem RTL-Beitrag ist wohl doch noch fertiggeworden…

Das Frühstück am nächsten Morgen entwickelt sich leider auch zu einer Enttäuschung… Da bucht man NCL wegen des Egg Benedicts auf Lachs und das gab es nicht… - auch nicht auf Nachfrage.

Dafür sehen wir uns mal detaillierter im Summer Palace herum. Übrigens der einzige nach 17.00 Uhr in dem Jeans auch weiterhin nicht zugelassen sind!!!



Solche Details sind doch einfach klasse!!!



Auf dem Weg in unsere Kabine, sind die ersten Kabinen bereits wieder bezugsfertig. Wir gucken uns also in der TOPAZ-Suite (=11024) um…



Nett…



Nett…



Nett…



Besonders nett:

Eine „Einlieger“-Innenkabinemit eigenem Bad für das Selbstmitgebrachte Personal (Butler, Stubenmädchen),
quengelnde Kinder, böse Schwiegermütter, Hausfreund, der nicht vom Ehemann gesehen werden muss…

Klasse!!!

Vom Balkon aus können wir beobachten, dass es wohl mit der Ausschiffung sehr schleppend voran geht. Wir bleiben einfach und sehen uns nochmals an einem Ort um, der letztes Jahr höchstumstritten war und der mich persönlich an ein Freudenhaus erinnert:



Die BLISS ULTRA LOUNGE, in der gekegelt, karaoket usw. wird.



Hier die Bowling Bahn. Soweit sieht ja alles „normal“ aus…



Das müssen sie aus dem LOTUS Restaurant geklaut haben…



Jeder soll denken, was er will… aber mein Fall ist das nicht…



… schon alleine die Farben…



… Ist doch bestens für eine Swinger-Party geeignet…



… Aber wer es mag…

Nach dem wir dachten, dass man nun schnell von Bord kommen müsste, sind wir auch runter gegangen. Man wurde nur schubweise an Land gelassen, weil es Probleme bei der Einwanderung und den Bussen gab.

20 Minuten haben wir brav in der Schlange gestanden, dann kam die befreiende Ansage, dass man sich mit den Behörden verständigt hätte, und dass Individualgäste ohne Bustransfer auch die Gangway auf Deck 6 benutzen können, die eigentlich nur der Crew vorbehalten ist.

Man merkte an der spärlichen Anzahl der Mitarbeiter, die einen durchgelotst hatte, dass alles wohl sehr schnell improvisiert wurde. Und als wir uns wieder als Deutsche zu erkennen geben: werden wir an einem extra Gang durchgeschleust und sind wieder in einer Minute durch die Kontrolle.

Insgesamt sind die Schiffe gleichwertig und auch das Essen war in beiden Fällen sehr gut. PRINCESS im SABATINI vielleicht noch einen Tick besser.

Schade wirklich, dass ausgerechnet das Personal auf der GOLDEN PRINCESS so „gepatzt“ hatte.

Aber sowohl PRINCESS und NCL werden uns beide wieder sehen. Nur daraus zu schließen, ob jetzt NCL generell besser als PRINCESS wäre, wäre so ähnlich fatal wie der Rückschluss „Nie wieder COSTA“ bzw. „Nie wieder MSC“.

Unser momentanes Ranking:

Fred Olsen
NCL
MSC
RCCL
PRINCESS
Costa,

wobei NCL aufgrund der Routen und Preise sicherlich immer eine führende Rolle in unserem Kreuzfahrtkalender spielen wird.

In diesem Sinne.

Gruß
HeinBloed

10. GOLDEN PRINCESS



Princess Cruises
22. - 23.09.2007
Seattle - Vancouver



108.865 t
Fincantieri, Italien,
2001
2.600 Passagiere (UB)
4*, 1.541 Punkte
(Stand 2007)


HeinBloeds Bildergeschichte einer Kreuzfahrt


Vorwort


Nachdem feststand, dass ich nun dieses Jahr länger beruflich in den USA zu tun hatte, wollte ich mal mein Wochenende dazu nutzen, um doch mal wieder auf ein Schiff zu kommen.

Da die Preise z. T. niedriger waren als ein Hotelzimmer brauchte ich bloß günstige Flüge um nach Seattle und wieder zurück nach Vancouver zu kommen.

Z. T. lagen die Preise bei 39 USD pp zzgl. Steuern. Leider hätte ich in Deutschland bei PRINCESS das dreifache zahlen müssen.

Die Buchung lief über ein US-Reisebüro. PRINCESS hat herum gezickt und zumindest auf eine US-Anschrift bestanden. Sie haben von mir die Anschrift unserer US-Gesellschaft erhalten und waren damit zufrieden. Kontakt wurde bislang über diese Anschrift nicht aufgenommen. NCL war es ziemlich egal, ob wir US-Residents sind.

Die Anzahlung erfolgte über die deutsche Kreditkarte.

Für PRINCESS erhielten wir alle Unterlagen von dem US-Reisebüro per Post (Gepäckanhänger usw.) an die deutsche Anschrift und ein Schreiben, dass wir uns selbst registrieren und die Unterlagen selbst herunterladen sollten.

Für NCL erhielten wir eine Mail mit der Bitte, uns die Unterlagen selbst herunter zu laden und bitte zu bestätigen, dass man diese Mail erhalten hätte.

Bei PRINCESS haben wir auf Anraten des US-Reisebüros eine Kategorie unterhalb der Balkon-Kabinen gebucht, die es auf dem Schiff nur 4 mal gab und nur noch als GTY verkauft wurde. Angeblich wären die Chancen auf ein Upgrade sehr hoch. Nach dem wir unsere Unterlagen uns mal angeguckt haben und auf unserer Kategorie mit den Bullaugen im Heck „sitzen geblieben“ waren und Preise von Balkonkabinen zwischenzeitlich gefallen sind, hat ein Anruf genügt, dass wir auch eine Balkonkabine zugeteilt bekommen haben. Das versprochene Bordguthaben haben wir allerdings nicht erhalten. Aber das lassen wir das Reisebüro für uns klären.

Die Anreise nach Seattle erfolgte am Tag der Verschiffung mit United Airlines. Für 44 USD mehr gab es beim Check-in die Möglichkeit Economy Plus (mit 5 Zoll mehr Beinfreiheit) zu buchen. Allerdings nur mit einer US-Kreditkarte. Spaßeshalber habe ich wieder meine US-Büroanschrift angegeben und sie wurde für die Zahlung (obwohl nicht mit der Kreditkarte verbunden) akzeptiert. Für den Rückflug ab Vancouver habe ich sogar nur 44 CAD bezahlt und konnte es direkt am Schalter erledigen. Kleine Empfehlung: wenn ihr mit United aus Deutschland anreist und innerhalb der USA weiterreisen müsst, fragt mal nach der Option Economy Plus.



Die erste Begegnung mit PRINCESS CRUISES erfolgte direkt am Flughafen.

Dort laufen einem Mitarbeiter direkt entgegen, um einen einen Transfer für 21 USD anzubieten. Man braucht ihn nicht vorzubuchen. Es wird einfach auf das Schiffskonto belastet. Allerdings nur das Gepäck nehmen sie leider (auch gegen Zahlung nicht mit), damit man in Ruhe noch Sightseeing machen kann.



Ein kleiner Hinweis.

Nach dem wir dort keinen Erfolg hatten, haben wir dieses Schild gefunden: Auch nur für Transferreisende – vor allem solche, deren Cruise in Vancouver startet.

Wir haben also doch unseren HERTZ-Mietwagen genommen und sind zunächst zum Cruise-Terminal gefahren, um unser Gepäck loszuwerden. Danach haben wir eine Hafenrundfahrt gemacht und den Wagen in der Stadt, die an die Straßen von San Francisco erinnert, abgegeben. Von HERTZ bekamen wir 8 USD Nachlass für das Taxi zurück zum Cruise-Terminal, was bei Pier 30 nicht ganz reicht (bei Pier 66 vermutlich zuviel…).



Am Pier 30 erwartete uns neben der GOLDEN PRINCESS auch die OOSTERDAM. Allerdings ist es so geregelt: HOLLAND AMERICA benutzt die Südzufahrt und PRINCESS die Nordzufahrt zum Terminalgebäude. Für alle GPS Nutzer – siehe links die Anschrift.

Das Gepäck muss man selbst zur Abgabestelle bringen. Die Porter hatten keine große Lust auf Geschäfte.
Parkmöglichkeiten direkt am Terminal bestehen.



Es gab leider niemand der uns in die richtige Schlange einweisen konnte. Sind wir als COSTA CLUB-Mitglieder
niedrigster Kategorie schon Prestige-Check-In-berechtigt oder sind wir International Check-In (absolut leere
Warteschlange)… Blöd gestellt und nachgefragt: eigentlich nur für Passagiere, die ein Visum für Kanada brauchen… aber wo wir schon mal da sind…

Was als nächstes passiert war leider fast unerklärbar:

In dem Moment, als wir das Schiff betraten wurden wir mit einem Schlag auf die COSTA CLASSICA am 17.05.2007 zurückversetzt:

Um es vorweg zu nehmen: Unser Garfield hat leider mal wieder Recht behalten:

99% der Crew waren ziemlich lustlos und unfreundlich
1% der Crew war sehr freundlich und zuvorkommend

Und um das Ergebnis vorwegzunehmen:

Bei NCL war das Verhältnis genau umgekehrt.

An der Promenade wurde man nach Schiffsbereiche eingeteilt, um entweder weiterzulaufen oder direkt den nächsten Eingang nutzen zu können.

Warum also nicht ein:

„Welcome onboard! Which stateroom number please?“



“This way please and have a nice trip!”

sondern nur

“Stateroom number please” … und ein “This way!”.

Leider zog sich das bis dass wir unsere Kabinentür erreicht hatten weiter so durch. Man konnte noch so fragend gucken: Es kam niemand mit „May I help you?“.

Vor allem hier wäre es schön gewesen, weil die ersten Ziffern der Kabinennummer nicht der Decknummer entspricht.

Intuitiv sind wir natürlich auf Deck 6 bei der Kabinennummer C 621 gelaufen, statt Deck 10. Auch sind keine hilfreichen Geister da, die einen darauf hinweisen, dass nur ein Gang weiter auch Passagierfahrstühle zur Verfügung stehen und man nicht mit dem Personal sich um die Dienstfahrstühle herumstreiten muss, die man als erste nämlich erreicht.



In den Gängen hängen überall Luftballone von den Gästen wohl, die ein besonderes Treatment bestellt haben.

Nachdem uns zuletzt die Torte bei RCCL zu süß war, wollten wir es nicht wieder versuchen…

Als wir an der Kabine ankommen, steht unser Gepäck bereits vor der Kabine. Kaum machen wir die Tür auf, schon taucht unsere Perle Gladys auf, die uns persönlich willkommen heißt und sich vorstellt. Es geht also… aber leider war es fast auch schon. Sie will uns mit dem Gepäck helfen und auch eine Kellnerin, die wohl zufällig gerade vor unserer Kabine sich befindet will auch spontan helfen unser Gepäck herein zu tragen.

In der Kabine sind wir sehr angenehm überrascht.



Unsere Namen (und leider auch unser Beginner-Status) stehen an der Kabinennummer.

Muss uns nun besonders gut behandeln, damit wir wiederkommen oder darf man uns besonders schlecht behandeln, weil man sich zur nächsten Statusstufe durchgequält werden muss???



Wir haben eine Balkonkabine gebucht. Links geht es zu einem separaten Garderobenteil und dem Bad.



Wie üblich ein Doppelbett mit einer Bettdecke. Gladys bitten wir uns für die Nacht es zu trennen. Sehr schön
sind die Lichtschalter direkt am Bett.



Eine Überraschung: eine Nachricht erwartet uns am Telefon! Es ist der Cruise-Director, der uns persönlich (als Tonband) begrüßt.



Und wie man sieht: nur 110 V Steckdosen. US 2-Pol und 3-Pol. Also Adapter nicht vergessen – aber darauf
achten, dass diese nicht so breit sind (z. B. Netzgeräte für Handies usw.), da diese ganz blöd nebeneinander angeordnet sind.



Ein toller großer Balkon auf dem man bequem eine Party geben kann.



Ein Kühlschrank, der allerdings leer war. Möglicherweise war aufgrund des Charakters der Fahrt der Kühlschrank leer, statt eines Mini-Bar-Angebotes.



Eine schöne Dusche, leider mit einem Duschvorhang. Sehr gut Temperatur und Wasserdruck können unabhängig voneinander geregelt werden.



Leider kein Duschgel, sondern nur Seife, aber Shampoo und Bodylotion.



Und für meinen Geschmack nur sehr wenig Stauraum.



Unser begehbarer Kleiderschrank… Super gelöst und viel Platz für Koffer usw. und sogar ein Mini-Tresor.



Gladys fängt schon an, das Bett auseinander zu bauen, während wir die Ausfahrt aus dem Hafen genießen.



Und hinterher sieht es genauso aus, wie wir es uns vorgestellt haben. Auf dem Bett habe ich sehr gut geschlafen. Nur diese US-Wolldecke ist nicht mein Fall.



Ein Manko hat diese Kabine schon… Durch die Anordnung der Balkone, gucken wir anderen in den „Ausschnitt“ und uns fliegen die Zigarettenkippen von oben entgegen.



Und warum auch immer: überall waren Farbablätterungen auf den Sitzen.




Gehen wir mal in die öffentliche Bereiche. Eine schöne offene Lobby.



Für meinen Geschmack, nicht zu viel Schnickschnack.

An der Rezeption lernen wir die 2. Perle an Bord kennen: Fatima.

Zunächst einmal sorgt sie dafür, dass innerhalb von zwei Stunden mein Douglas Ward vom Captain unterschrieben wird.

Als wir ihr erklären, dass wir gerne um 08.30 Uhr den Bus nach Seattle bekommen möchten, nimmt sie unsere Ausschiffungsnummer 10 zurück und gibt uns die Nummer 1 mit dem Zusatz „Express“.

Sie ist großartig. Als wir uns mit 5 USD Trinkgeld bedanken nehmen, nimmt sie es nicht an und meint nur, dass sie doch erst seit wenigen Tagen an Bord sei und doch nur ihre Arbeit versucht hätte, so gut wie möglich zu machen.

Auch an der Buchungsstelle für künftige Reisen werden wir sehr aufmerksam und freundlich bedient. Aber 200 USD Anzahlung für eine beliebige Kreuzfahrt in den nächsten vier Jahren mit bis zu 150 USD OBC: Da konnten wir einfach nicht nein sagen. Abends haben wir dann auch schon die Buchungsnummern erhalten, auf die wir dann buchen sollen.

Zu diesem Zeitpunkt wussten wir allerdings noch nicht, was uns später noch an Bord blühen würde. Vielleicht hätten wir es nicht gemacht. Andererseits gibt es ja sehr viele, die über die Reisen auf der SAPPHIRE PRINCESS schwärmen.

Setzen wir zunächst einmal unseren Rundgang fort.



Ein schöner überdachter Poolbereich.



Auch außen sehr schön.



Auch mitten in der Nacht einen Besuch wert…



Aber nicht so schön beleuchtet, wie die MSC MUSICA… und trotzdem besucht.



Die Gänge sind alle sehr schön großzügig gestaltet.



Und auch auf den Außendecks lässt es sich sehr schön verweilen…



Brautpaare haben nachts die Möglichkeit genutzt, ihre Hochzeitsfotos hier zu machen und sind mit ganzem Anhang angereist…



Das Theater selbst haben wir nicht besucht, da es einen Comedian gab und wir sowieso noch im SABATINI saßen, als es los ging. Leider gab es nur zwei unterschiedliche Shows, die zeitgleich anfingen.



Für meinen Geschmack sehr schön…



In der VISTA LOUNGE lief zeitgleich die MOTOWN-Show, die wir leider nicht sehen konnten, weil es schon
sehr voll war und wir auch zu spät gekommen sind.



Eine Ecke zum Zurückziehen: Die Bibliothek.



… und natürlich zum Zocken: Das Casino.

Da es sich um eine 1-Nacht-Kreuzfahrt handelte, stand natürlich das Essen im Vordergrund.

Um das Aktionärsguthaben entsprechend anzulegen haben wir uns für das SABATINIS entschieden.



Leider überhaupt nicht mehr promoted als mit dieser Anzeige.

An der Rezeption meinte man sogar, dass man ohne Reservierung im Rahmen des Anydime-Dinings hinein
kann. Das wollten wir lieber nicht glauben und gingen nochmals selbst hinein. Dort hat uns ein unfreundlicher
Kellner einen Tisch für 20.30 Uhr zugewiesen. Sein Blick sagte alles: Warum wollen Sie hier essen, wenn Sie es woanders auch umsonst haben können???



So sah die Promotion vom Desert Rose, dem Steakhaus aus. Bei RCCL gab es noch Köche, die etwas davor gekocht haben – und bei NCL einen professionellen Stand, der Tischreservierungen für alle Restaurants entgegen nimmt und alle Speisekarten parat hat.



Leider ist das Desert Rose durch eine „Transitautobahn“ geteilt worden. Dadurch läuft immer Publikum beim Essen durch.



Das wären die anderen Alternativen gewesen (2 x Anytime + 1 x klassisch mit fester Tischzeit und –ordnung). Hier das Bernini.



Das Donatello.



Und die Frühstückskarte, die uns nicht vom Hocker gerissen hat…



Sowie das Canaletto…



… mit einer ausgelegten Speisekarte für ein Abendessen.



Hier gab es ja dann noch die SB-Möglichkeit mit dieser Zapfanlage…



Leider hatten wir keine Gelegenheit das Büffet zu testen.

Obwohl als Free-Flow angelegt hatte eine Reisegruppe beschlossen, dass es nur einen Zugang gibt und wir hätten uns gefälligst hinter der Reisegruppe einzuordnen.

Wir haben auf die Teilnahme am Büffet verzichtet.



In dieser Umgebung hätten wir dann gegessen.



Ein paar weitere Eindrücke von diversen Angeboten zu unterschiedlichen Zeiten.



Rund um die Uhr geöffnet und daher nachts auch von der Crew bestens aufgesucht.



Es war eigentlich alles da, was das Herz begehrt.



Als die Reisegruppe abgefüttert wurde, konnte man dann auch wieder erkennen, dass es sich um ein Free-Flow-Konzept handeln sollte.



Aber wie gesagt, wir haben es nur mal zum Frühstück ausprobiert, aber nichts Aufregendes.

Nur dass leider das halbe Restaurant noch abgesperrt war – ausgerechnet die Seite, mit dem Blick zum Einlaufen nach Vancouver – und dass uns niemand morgens mit „Good Morning“ gegrüßt hat. KEINER. Ein Phänomen, dass wir von anderen Schiffen kaum kennen.



So blieben uns nur die üblichen Verdächtigen am Poolbüffet, das durch die Reisegruppe nicht entdeckt wurde: Hot Dogs und Burgers.



Kommen wir nun zum SABATINIS. Hier wurden wir darüber aufgeklärt, dass wir uns nur für den 2. Hauptgang entscheiden müssten. Alles andere bekämen wir sowieso. Deswegen gab es doch eine feste Tischzeit, weil nämlich erst alle um 20.30 Uhr gebuchten Gäste da sein mussten, bevor man eben mit dem Service von Tisch zu Tisch beginnen konnte.



Das Brot war klasse!!! Nach mehreren Wochen USA war es für mich das Paradies auf Erden!!!

Schade nur, dass der Getränkekellner so übel drauf war. Wir hätten nämlich verdursten können. Der Getränkewunsch wurde nur von einem von uns beiden aufgenommen. Danach hätten wir ein Jahrzehnt versuchen können, Blickkontakt aufzunehmen… bis dass der 2. Getränkewunsch auch erfüllt wurde.



Die anderen Kellner waren alle sehr nett und bemüht. Aber das hohe Niveau von LE BISTRO auf der NORWEGIAN DREAM und CHOPS GRILLE auf der JUWEL OF THE SEAS haben alle nicht erreicht. Dazu fehlte zum Beispiel der Service mit der Pfeffermühle oder mal das nachfragen, ob alles in Ordnung ist.



Das blöde war eigentlich, dass wir gar nicht mal so kontrollieren konnten, was wir alles bekommen haben und was nicht. Vermutlich hängt es damit zusammen, was mittags übrig geblieben ist… (reiner Sarkasmus). Denn ein paar Sachen, die uns interessiert hätten (z. B. Suppen und Salate), standen auf der Karte wurden nicht gereicht. Das Prinzip haben wir daher nicht so ganz verstanden.



Auf der Karte standen vier Pizza-Sorten zur Auswahl. Nur die Margaretha, die sowieso am Pizza-Büffet am Pool serviert wurde, wurde serviert.

Diese Vorspeisen waren einfach der Hit!!!



Bei den Nudelgerichten kam beispielsweise keiner mal mit einer Parmesanmühle geschweige denn mit einer Tüte Parmesello aus der vorteilhaften Miracoli-Packung vorbei…

Die Nudeln hätten es verdient – denn die waren auf den Punkt genau zubereitet worden.



Gegrillter Heilbutt…



4/2 Hummerschwänze für 20 USD!!! Wo gibt es noch so etwas und richtig lecker!!!



Hier fing es allmählich an ärgerlich zu werden.

Irgendwie merkte man den Kellnern an, dass sie keine Lust mehr hatten.

Auch bekamen wir keine kleine Karte mehr für die Kaffeespezialitäten und Degustif.

Übrigens das Cassata war klasse. Auch Quark – nicht aus Sahne – so wie es sein muss.

Nach dem unser Getränkekellner keinen Blickkontakt mehr den restlichen Abend aufgenommen hat, hatten wir kurzerhand einem anderen Kellner unseren Wunsch nach einer Flasche Wasser übermittelt.

Kurzerhand hat uns der Getränkekellner die Flasche auf den Tisch geknallt – aber weder bekamen wir neue Gläser, noch hat er die Flasche geöffnet oder uns eingeschenkt.

Es kam aber noch härter.

Während wir beim Dessert waren, ging es dann ab, wie in einem guten amerikanischen Diners – die Belege wurden auf dem Tisch gelegt… Nur dass in den anderen Zuzahlrestaurants es schön diskret in einer Mappe vorschichtig heran geschoben wird, wird hier einfach alles auf den Tisch gelegt.

Irgendwie merkt er, dass er wohl Karten und Belege verwechselt hat. Er sammelt alle Belege und sucht sich unseren Tisch aus, um alle Karten und Belege zu sortieren.

Als ich ihm zu verstehen gebe, dass ich es etwas ungewöhnlich finde und ich mich gestört fühle, meinte er nur, dass es die anderen Gäste gut fänden, wie er es macht.

Ich meinte darauf hin, dass ich es nicht gut fände und gerne den Maitre sprechen möchte. Mit dem Verweis, dass der Maitre nicht zu sprechen sei, wurde ich dann sitzen gelassen. Hinterher war auch klar, warum: Der Maitre wollte gerne mit seinen Freunden in Ruhe weiter essen.

Garfield: Lief es bei dir so ähnlich ab???

Trotz dieser Irritation: Die Stimmung auf dem Schiff war gut. Das lag aber auch an den Musikern, die überall spielten und eigentlich für jeden Geschmack etwas boten.

Einer der schönsten Plätze wurde wohl nach der Homepage von Raoul Fiebig benannt:



Die WHEELHOUSE BAR.

Ein absolutes Muss für alle Shiplover, insbesondere solche alter klassischer Schiffe!



Die gesamte Bar wurde mit Bildern aus der P&O Historie dekoriert.



Jedes Bild wurde auch immer sehr schön beschrieben.

Für unsere Liebhaber dieser Schiffe: ich habe alle Schiffsbilder fotografiert und würde sie euch auf eine CD brennen, falls ihr Interesse habt. Es sind jedoch zu viele, um sie hier alle einzustellen.



Ich finde, dass man sich hier sehr schön wohlfühlen kann.

Als ich 2.00 Uhr nachts an die Bilder herangetreten bin:

Es war einfach toll!!!



So schön, wie die Holzwand ist: Passt das eigentlich zu SOLAS 2010???



Der andere Bereich, der aus dem Rahmen fällt:

Der SKYWALKERS NIGHTCLUB.



Tagsüber hat man mal wieder eine Chance vertan:

Natürlich wollte jeder als erstes Mal in den Griff des Einkaufskorbes.

Deswegen war es tagsüber auch ungewöhnlich voll. Ein sehr schöner Platz.

Bloß war mal wieder niemand da, um auch Getränke zu servieren…



Der Gang ist schon imposant. Nur das Band ging nie. Weder tagsüber noch abends…



Die volle Wirkung kommt jedoch erst zur Geltung, wenn nachts auch alles leuchtet.



Diese Aufnahmen wurden erst um 06.00 Uhr morgens gemacht.



Nachts und beleuchtet sieht es schon klasse aus.

Der Rest ist schnell erzählt.

Wir sind bereits gegen 06.00 Uhr in Vancouver eingetroffen.

Um 08.30 Uhr sollte unser Bus abfahren, der uns direkt zum Pier 66 in Seattle bringen sollte.

Aufgrund der Hinweise hier im Forum haben wir jedoch sicherheitshalber für 09.40 Uhr gebucht, weil jeder uns auf die langen Prozeduren aufmerksam gemacht hat, die uns erwarten könnten.

So haben wir gefrühstückt und um 07.00 Uhr wurde bereits die Nummer 1 aufgerufen.

Als wir von Bord gehen, weisen uns ca. 20 Hostessen den Weg zum Zoll und jeder prüft, ob wir ja das Zollformular und den Reisepass in den Händen halten. Nach drei Minuten stehen drei kanadische Einwanderungsbeamte vor uns. Sie nehmen uns die Zollformulare ab und dokumentieren die Einreise durch den Stempel. Das war es. Um 07.10 Uhr sind wir bereits an der Bushaltestelle.

Da wir schon die Kofferanhänger von der NORWEGIAN PEARL dran haben, versuchen uns Mitarbeiter von NCL zu den Bussen zu lotsen. Das war besonders ärgerlich:
  1. Wir haben NCL gefragt, ob es einen Shuttle von Vancouver nach Seattle zum Pier 66 angeboten wird. Das wurde zum Zeitpunkt der Buchung verneint. Insgesamt sind jedoch 29 Busse nach Seattle zurückgefahren.
  2. Wir haben PRINCESS gefragt, ob es einen Shuttle von Vancouver nach Seattle zum Pier 30 angeboten wird. Das wurde zum Zeitpunkt der Buchung verneint. Auch hier sind mehrere Busse von PRINCESS zurückgefahren.
Nun hatten wir ein Riesenproblem: Wir haben ja fest für 09.40 Uhr gebucht. Diese Verbindung hält jedoch nicht am Pier 66. Die Fahrt um 08.30 Uhr ist ausgebucht. Ein anderer Reisender, der auch von der GOLDEN PRINCESS zur NORWEGIAN PEARL transferiert werden wollte, erzählt uns, dass es bis zu 3 ½ Stunden an der US-Grenze dauern kann und er von der Busgesellschaft QUICK COACH, die den Shuttle anbietet nur eine Garantie für 08.30 Uhr bekommen hat, falls er die NORWEGIAN PEARL erreichen will.

Zwei Versuche nachzufragen, ob wir mitkönnen scheitern. Erst als ich beim 3. Versuch frage, ob sie ggfls. kostenlos stornieren würden, wurde ich gefragt, warum ich unbedingt jetzt mitmüsse. Wir haben die Situation erklärt. Sie hat kurzerhand in ihrer Zentrale angerufen und sie haben das o.k. gegeben, dass wir mitkönnen. Allerdings würde das Absetzen am Pier 66 einen Zuschlag kosten, der auf meiner Kreditkarte nach erhoben wird.

Wir haben noch Zeit unser Gepäck mit der Dreckwäsche zum Hotel zu bringen… und dann ging es auch schon los.

Der Bus nahm unterwegs noch weitere Fahrgäste auf. Kurz vor der Grenze gab es dann die böse Überraschungen:

a) 90 Minuten geschätzte Wartezeiten an allen Grenzpunkten zur USA lt. Anzeige beim Autobahnkreuz…
b) Weil sie uns mitgenommen hatten, mussten einige andere an einem Zustiegspunkt auf einen Ersatzbus warten… Peinlich…

Warum auch immer: unser Busfahrer schlängelt sich an den NCL-Shuttle-Bussen vorbei und es gelingt ihm in 30 Minuten durch die Grenze zu kommen.

Hilfreich war hierbei wohl auch die Zusammensetzung der Staatsangehörigkeiten und dass wir zum Glück ja aus den USA her unsere I-94 W behalten haben…

Im Bus sitzen sowohl Gäste für die SUN PRINCESS als auch die NORWEGIAN PEARL. Als der Busfahrer fragte, ob jemand zufällig die Schiffsnamen und die Anlegestellen kennen würde, machte sich natürlich meine Vorbereitung für das Shipspotting bezahlt…

Der ursprüngliche Reisebericht umfasste beide Schiffe. Aufgrund der Darstellung als Blog, wird an dieser Stelle der Reisebericht für den GOLDEN PRINCESS-Teil beendet.

Der Rest auf der NORWEGIAN PEARL kann hier nachgelesen werden:

http://heinbloed-cruiseblogs.blogspot.com/2008/09/11-norwegian-pearl.html